Paris
Der Puls an der Seine
Paris muss man erlebt haben. Hat man den Herzschlag der Stadt einmal gefühlt, lässt sie einem nicht mehr los.
Paris, ein Name der auf der Zunge zergeht. Eine Metropole mit unvergleichlichem Charme und weltberühmten Kulturdenkmälern. Das Zentrum von Haute Couture und Nouvelle Cuisine. Bei der großen Auswahl an Sehenswertem fällt es schwer einen Anfangspunkt zu finden.
Erste Schritte
"Nehmen sie sich Zeit", lautet der weise Rat in vielen Reiseführern. Ein Fahrscheinheft der Metro mit 10 Tickets um 9,30 Euro ("carnet des tickets"), ein Stadtplan und ein Paar feste Schuhe müssen im selben Atemzug geraten werden. Der erste Weg führt viele Besucher mit magischer Anziehungskraft zum Eiffelturm. Das Wahrzeichen von Paris überragt mit seinen 324 Metern die Stadt an der Seine. Eine Fahrt mit dem Aufzug, auf einer der drei Aussichtsblattformen, lohnt sich auf jeden Fall. Auch die beiden Restaurants sind zu empfehlen, eine Reservierung vorausgesetzt. In den Abendstunden wird es jedoch erst richtig romantisch. Tausende blitzende Lichter lassen den Eiffelturm erstrahlen. Viele Franzosen machen es sich dann in den umliegenden Parks bequem und trinken eine gute Flasche Rotwein.
Paris, Stadt der Kunst und Kultur
In Paris taucht man in eine jahrhundertealte Geschichte ein. Spuren des ehemaligen römischen Lutetia finden sich neben klassischer Architektur und gotischer Pracht. 180 Museen und Sehenswürdigkeiten warten auf die Besucher. Leonardo da Vinci, Raphaël, Monet, Rodin, oder Picasso: Alle Genies der Malerei sind in den Pariser Museen vertreten. Der Louvre, die ehemalige französische Königsresidenz, ist heute das bekannteste und weltweit größte Museum. Das Zuhause der lächelnden Mona Lisa, liegt im Zentrum von Paris zwischen dem rechten Seineufer und der Rue de Rivoli.
Einkaufen und erholen
Flanieren an der Sein oder auf der Champs Élysées ist Pflicht in Paris. Unzählige Geschäfte mit Haute Couture reihen sich an der Prachtstraße aneinander. Für die kleine Geldbörse ist diese Straße nicht geeignet. Jedoch darf man sich das Flair nicht entgehen lassen. Wer nach seiner Shoppingtour ein wenig Ruhe sucht, kann in die Metro steigen und im Bois des Vincennes entspannen. Die kleinen Seen mit einem Ruderboot entdecken oder durch den Wald spazieren. Der Ruhe in dem kleinen Wäldchen ist keine Grenze gesetzt.
Orient trifft Okzident
Barbès-Rochechouart: Das Viertel der Araber. Ein Einkaufsparadies für Schnäppchenjäger. Bei der Metro Station Boulevard Barbès kann man sich in den Pariser-Basar stürzen. Für Frauen hat das Viertel einiges zu bieten. Dutzende Schuhgeschäfte, orientalische Restaurants und Bistros reihen sich aneinander. Ein aufgelassenes Theater am Boulevard Barbès ist heute ein Geheimtipp, wer auf der Suche nach modischen Schuhen ist. Auf den Plätzen, wo früher die Zuseher der Vorstellung folgten, reihen sich heute Paar an Paar im Zuschauerraum. Für das Wochenende ist der Marchè des Puces ein guter Tipp. Am größten Flohmarkt von Paris sind der Einkaufslust keine Grenzen gesetzt.
Augen auf und staunen
Einen kleinen Blick in die Kathedrale Notre Dame darf bei keinem Besuch fehlen. Die schönsten Momente erlebt man zeitig in der Früh, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die prächtigen, bunten Fenster fallen. Auch Sacré Coeur muss man gesehen haben. Auf dem Hügel vom Montmartre, bietet die Basilika einen Blick über die ganze Stadt. Die beste Zeit, die Kuppel der Kirche zu erklimmen, ist in den Abendstunden. Wenn in der Stadt die Lichter angehen, sieht Paris einfach märchenhaft aus. Die Stadt der Liebe zeigt dann ihre wahre Schönheit.
Paris in Bildern
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