Kennt kaum jemand!
DIESE griechischen Inseln sehen aus wie die Seychellen
Griechenland ist bekannt für seine traumhaften Inseln. Santorin, Mykonos oder Kreta stehen bei Urlauber:innen längst ganz oben auf der Liste. Doch wer glaubt, zwischen den bekannten Ferienzielen nichts mehr zu entdecken, könnte auf den Lichadonisia-Inseln eines Besseren belehrt werden. Die kleine Inselgruppe liegt im Golf von Maliakos, einer Meeresbucht, die mit dem Ägäischen Meer und damit mit dem Mittelmeer verbunden ist. Wegen ihres kristallklaren Wassers und der hellen Strände werden die Inseln immer wieder mit den Seychellen verglichen.
Sieben Inseln und jede Menge Natur
Die Lichadonisia bestehen aus sieben Inseln und mehreren kleineren Felsen. Die größte Insel heißt Monolia. Was den Archipel so besonders macht: Von großen Hotelanlagen oder dicht bebauten Urlaubsorten fehlt jede Spur. Stattdessen dominieren naturbelassene Küsten, kleine Buchten und türkisfarbenes Wasser. Gerade deshalb wirken die Inseln so ursprünglich. Wer hier unterwegs ist, bekommt eher das Gefühl, eine versteckte Mittelmeer-Oase entdeckt zu haben, als einen klassischen Ferienort zu besuchen.
Seychellen mitten in Griechenland
Besonders die Farben machen den Vergleich mit tropischen Reisezielen nachvollziehbar. Das Wasser rund um die Inseln leuchtet je nach Sonneneinstrahlung in unterschiedlichen Türkis- und Blautönen, während helle Strände und felsige Küsten das Panorama abrunden.
Unter Wasser geht es weiter
Auch für Aktivurlauber:innen haben die Lichadonisia einiges zu bieten. Schnorcheln und Tauchen zählen zu den beliebtesten Aktivitäten. Eine besondere Attraktion ist das Wrack der "Pioneer I". Das Schiff liegt in ungefähr zehn Metern Tiefe und kann teilweise sogar von der Wasseroberfläche aus erkannt werden. Unter Wasser ist das Wrack längst zu einem beliebten Spot für Taucher:innen geworden. Neben dem Wrack gibt es rund um die Inseln zahlreiche Möglichkeiten, die Unterwasserwelt zu erkunden. Das klare Wasser bietet dabei gute Sichtbedingungen.
Noch ein Geheimtipp?
Komplett unentdeckt sind die Lichadonisia mittlerweile natürlich nicht mehr. Gerade in den Sommermonaten wird die Inselgruppe von Ausflugsbooten angesteuert. Trotzdem sind sie im Vergleich zu den großen griechischen Urlaubszielen noch deutlich weniger bekannt und bebaut.
Wer die Inseln möglichst ruhig erleben möchte, sollte deshalb früh am Tag oder außerhalb der stärksten Hochsaison kommen.
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