Salzburg in Top-Ten
"Weltkulturerbe" neu bewertet
"National Geographic" hat die als "Weltkulturerbe" eingestufen Plätze neu gereiht. Zu den großen Verlierern zählen das Tal von Katmandu sowie die Galapagos-Inseln.
Das Magazin "National Geographic Traveler" hat eine Liste der Top-Kultur- und Landschaftsschätze der Welt veröffentlicht. Mehr als 410 Experten haben dazu fast 100 UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten unter die Lupe genommen, um heraus zu finden, in welchem Zustand sich diese befinden. Klarer Sieger waren die norwegischen West-Fjorde (Titelbild) nahe der Stadt Alesund. Zu den großen Verlierern zählen das Tal von Katmandu sowie die Galapagos-Inseln.
Tourismus schadet nicht immer
Unter den Gewinnern fanden sich
sehr wohl Plätze, die von Touristen nahezu überschwemmt werden wie etwa die
Alhambra in Granada, aber wie die Kritiker anmerkten, blieb der Charakter
der Stätten trotz des Anstiegs touristischer Infrastruktur-Einrichtungen
erhalten. Das gleiche gelte auch für den neuseeländischen "Te Wahipiunamu"
Nationalpark. Die Schlusslichter der Wertung wiesen nach Angaben der
Kritiker zahlreiche Mängel auf. Nepals Katmandu Tal leide unter zunehmender
Luftverschmutzung, zudem sei der Charakter der World Heritage Site durch
moderne Gebäude verunstaltet. Auch die Galapagos Inseln schnitten aufgrund
mangelnder Schutzmaßnahmen schlecht ab. Zunehmende Bevölkerung und Touristen
bringen zunehmend artfremde Tier- und Pflanzenarten auf die Inseln und
gefährden damit die einzigartige Flora und Fauna. Die spanischen Ruinen in
Portobelo/St. Lorenzo in Panama erhielten die zweitschlechteste Bewertung.
Hier kritisierten die Experten Urwaldrodungen und unkontrollierte
Bauvorhaben.
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