Alaba teurer als halbes US-Team

ÖFB-Nationalteam

Alaba teurer als halbes US-Team

Das US-Team ist in der Weltrangliste klar vor Österreich - aber fast nur die Hälfte wert!

Bei bester Laune bereitet sich das ÖFB-Team in Spanien auf das Testspiel am Dienstag gegen die USA vor. Das Camp und die Partie werden von allen als Startschuss für die Mission EURO 2016 gewertet. Ein Sieg wäre eine tolle Motivationsspritze. Doch leicht wird es am Dienstag sicher nicht!

Weltrangliste spricht klar für die US-Kicker
Das verrät schon ein Blick auf die Weltrangliste! Das Team von Jürgen Klinsmann und Andreas Herzog liegt auf Rang 13, Österreich ist nur 53. 40 Plätze Unterschied - wie kann das sein? Das liegt sicher auch daran, dass es die US-Kicker in der CONCACAF-Quali leichter haben als Österreich in Europa. Aber es zeigt auch: Die USA haben mittlerweile eine richtig starke Mannschaft!

Marktwert spricht klar für die Österreicher
Verstecken muss sich Rot-Weiß-Rot aber keineswegs! Ein Blick auf www. transfermarkt. at zeigt: Das ÖFB-Team kostet fast doppelt so viel wie der kommende Gegner. Der Marktwert der Österreicher beträgt 88,7 Millionen Euro, jener des US-Teams 46,3 Millionen. Allein David Alaba ist mehr als die Hälfte des US-Teams wert (32 Mio.). Dazu kommt, dass bei den Amis mit Clint Dempsey (10 Mio.) der teuerste Kicker verletzt ausfällt. Der wertvollste Mann im Klinsmann-Kader ist jetzt Jozy Altidore (9 Mio.).

"Beide Teams sind circa gleich stark"

US-Legionär Gspurning tippt auf ein 2:2-Remis. Seattle-Tormann Michael Gspurning (32) über das US-Nationalteam.

Seit Jänner 2012 spielt Goalie Michael Gspurning bei den Seattle Sounders in der US-Profiliga MLS. Die ÖFB-Karriere war für ihn damit beendet, die Entscheidung bereut der 32-Jährige aber nicht: "Mir war klar, dass der Schritt Entbehrungen mit sich bringen wird."

Obwohl die USA sich regelmäßig für Weltmeisterschaften qualifizieren und in der Weltrangliste klar vor dem ÖFB-Team liegen, sieht er beide auf Augenhöhe. Sein Tipp für das Spiel am Dienstag: "2:2 - das ist kein diplomatischer Tipp, sondern ein ehrlicher." Der Fußball sei in seiner Wahlheimat stark im Kommen: "Am Anfang der Ära Klinsmann hat es nicht so rosig ausgeschaut. Aber man hat den Turnaround geschafft. Alle freuen sich auf die WM."