Harte Kritik

"Er ist nicht die Lösung": Spanische Presse nimmt David Alaba ins Visier

Wieder einmal zweifelt man in Spanien die Qualitäten unseres ÖFB-Stars an. 

Vierfacher Champions-League-Sieger, zehnfacher deutscher Meister, zweifacher spanischer Champion und 105 Länderspiel-Einsätze für das heimische Nationalteam. Das und noch viel mehr steht auf der Visitenkarte von David Alaba. Scheint aber niemanden in Spanien zu interessieren. Denn ausgerechnet unser ÖFB-Star wird momentan ins Visier genommen. 

Wieder verletzt?

So titelte die größte Sport-Zeitung des Landes, die Marca, nach der Niederlage gegen Betis Sevilla: "Alaba ist nicht die Lösung". Der einstündige Auftritt des Wieners hätte die Real-Bosse nicht dazu bewogen ihn in der Champions League gegen Atletico Madrid spielen zu lassen. Und so verfolgte Alaba das gestrige Achtelfinale 90 Minuten von der Bank aus. Sofort wurde in den sozialen Netzwerken spekuliert, ob der Wiener wieder schwerer verletzt sein könnte. 

90 Spiele verpasst

Ein dicker Verband am Oberschenkel befeuerte die Spekulationen. Das Portal "Transferballer" rechnete aus: Alaba, der mit einem Jahresgehalt von 20 Millionen Euro zu den Top-Verdienern in Madrid zählt,  verpasste in seiner Real-Karriere 90 Spiele und absolvierte zum Vergleich nur 109. Und was sagt Trainer Carlo Ancelotti zu den anhaltenden Vorwürfen seitens der Presse, dass Alaba nach seinem Kreuzbandriss nicht mehr der "Alte" ist? "Es ist noch zu früh für ihn alle drei Tage zu spielen. Aber er ist auf einem guten Weg", erklärte der Italiener gegenüber der Marca. 

Rangnick nominiert ÖFB-Kader

Wie fit David Alaba tatsächlich ist wird sich auch bei der Kaderbekanntgabe von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick zeigen. Dieser nominiert am 11. März in Wien sein Team für das Nations League-Play-off-Spiel gegen Serbien (20./23. März).

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