Austria jubelt über Herbstmeister-Titel

Halbzeit

Austria jubelt über Herbstmeister-Titel

Erstmals seit 2002 lacht die Wiener Austria zur Saisonhalbzeit als Erster von der Tabellenspitze. Statistik spricht jetzt für Verteilerkreis-Veilchen.

Vier Vereine hatten vor der 18. Runde der T-Mobile-Bundesliga am Wochenende die theoretische Chance, sich als Herbstmeister zu küren. Titelverteidiger Red Bull Salzburg scheiterte an seiner Auswärtsschwäche (1:3 Wacker Innsbruck), Aufsteiger LASK und SV Matterburg "verweigerten" im direkten Duell (0:0) und so blieb Cupsieger Austria Magna trotz des 0:1 in Altach und zuletzt vier sieglosen Runden auf dem Platz an der Fußball-Sonne.

Durchmarsch gelungen
Das Gefühl, Halbzeit-Meister zu sein, genossen die Wiener zuletzt Ende des Jahres 2002. Damals wiesen sie auf ihrem Konto 12 Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger auf. Heuer ist es gerade ein Punkt auf die Linzer. Als gutes Omen dürfen die Violetten aber für sich in Anspruch nehmen, dass sie in der Saison 2002/03 dann auch am Ende Meister waren. Seit damals gelang lediglich Rapid (2004/05) und Salzburg (2006/07) der "Durchmarsch".

Statistik spricht für Austria
In den bisherigen 33 Bundesliga-Meisterschaften seit 1974/75 war der "Herbst-Meister" übrigens 22-mal auch mit dem späteren Titelträger identisch. Den Rekord hält in dieser Statistik ebenfalls der 23-fache Meister Austria, der 8-mal der Herbst-Krone später den Titel folgen ließ. Dahinter sind Innsbruck (6), Rapid (5), Sturm Graz (2) und Salzburg (1) platziert.

Nur einen Punkt Vorsprung zur Halbzeit der Liga hat es bisher an der Spitze schon siebenmal gegeben. Dafür sorgten die Austrianer (3), Salzburger und Rapidler (je 2-mal). Die Mannen aus Favoriten hatten 1979/80 aus einem Zähler am Ende sieben gemacht, was übrigens 1975/76 sogar aus einem Nuller gelang.

Spannung ist garantiert
In der vorigen Saison bauten die Salzburger auf dem Weg zu ihrem vierten Titel neun Punkte auf 19 Zähler aus. Wurde das Frühjahr 2007 zu einem totalen Solo für die "Bullen", so verspricht die zweite Hälfte diesmal mehr Spannung. Die ersten fünf Vereine sind nur durch drei, die ersten sieben durch sechs Punkte voneinander getrennt.