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Austria-Museum im Horr-Stadion eröffnet

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Schneckerl Prohaska ist der "Museumsdirektor". Höhepunkt ist ein "Goldpokal" der Mitropacup-Triumphe 1933 und 1936.

Der österreichische Fußball-Traditionsclub FK Austria Wien hat am Montagabend feierlich sein neues Museum unter der Osttribüne des Franz Horr Stadions in Wien-Favoriten eröffnet. Höhepunkt der 150 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche, die die Geschichte des Vereins seit dessen Gründung 1911 illustriert, ist eine Replik der Mitropacup-Trophäe ("Goldpokal"), den die Austria 1933 und 1936 gewonnen hatte.

Museumsdirektor Prohaska
Die Patronanz über das Museum hat Herbert Prohaska ("Jetzt bin ich auch noch Museumsdirektor") inne, der bei der Eröffnung ein Großaufgebot an Austria-Legenden anführte. Österreichs Jahrhundertfußballer ist auch als einem von nur drei Ex-Spielern neben Matthias Sindelar und Ernst Ocwirk eine eigene Goldwand gewidmet. Außerdem wurde diese Ehre noch den beiden Ex-Präsidenten Emanuel Schwarz und Joschi Walter zuteil.

"Die Austria ist wieder da"
Der aktuelle Austria-Präsident Wolfgang Katzian erinnerte in seiner Eröffnungsrede neben der großen Geschichte des Rekordcupsiegers auch an die 2007 vollzogene Trennung vom Betriebsführer Magna. "Ich habe den Verein in einer schwierigen Phase übernommen, in der wir sogar als Retortenclub bezeichnet worden sind", erklärte Katzian. "Das sind wir nicht. Die Austria ist wieder da." Tosender Applaus folgte.

Das Museum ist ein Teil des Projekts zur Stadionerweiterung und direkt neben dem Fanshop in der Osttribüne angesiedelt. "Wir wollen diesen Raum mit Leben erfüllen", betonte Vorstand Markus Kraetschmer und kündigte auch einige temporäre Ausstellungen an. Der Eröffnung wohnte neben Wiens Kulturstadtrat Andres Mailath-Pokorny auch die ÖFB-Spitze bei - vertreten durch Präsident Leo Windtner und Wiens Verbandschef Kurt Ehrenberger.

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