Austria sperrt ihre Fans aus

Spionage-Angst

Austria sperrt ihre Fans aus

Geheimstufe Violett! Erst nach Protesten zog Austria Fan-Aussperrung wieder zurück.

„Aus eigener Kraft können wir den Meistertitel nicht mehr schaffen, aber wir werden alles dafür unternehmen, um unsere Chancen zu wahren“, sagt Austria s AG-Sport-Vorstand Thomas Parits. Sogar die eigenen Fans vom Training aussperren!

Bosse machten die
Rechnung ohne die Fans
Das Motto: Volle Konzentration auf den Erfolg, keinerlei störende Nebengeräusche. Auch weil zuletzt Videos von Austria-Trainings im Internet aufgetaucht waren – inklusive geheimer Tricks bei Standardsituationen (Eckbälle und Freistöße).

Doch da machten die Klub-Bosse die Rechnung ohne den Anhang. Nach Protesten lenkten die Violetten ein, veröffentlichten Mittwoch auf ihrer Homepage die gute Nachricht für die Fans: „Nachdem es ursprünglich geheißen hatte, dass das Samstag-Training diese Woche komplett hinter verschlossenen Toren ablaufen wird, lockerte Coach Karl Daxbacher seinen Entschluss. Die letzte halbe Stunde der letzten Einheit vorm Derby wird öffentlich zugänglich sein.“

Ein Grund für das geplante Zusperren des Trainingsgeländes ist, dass die Fans vor dem Gastspiel im Hanappi-Stadion einen „Massenbesuch“ beim Training planen, um die Spieler anzuspornen.

Daxbacher: „Kompromiss stellt alle zufrieden“
Schon beim Innsbruck-Spiel wurde diese Aktion mit Flugblättern neben dem Derby-Treffpunkt am Sonntag bei der Oper angekündigt.

Ein guter Lösungsansatz. Daxbacher: „Ich hoffe, dass alle dafür Verständnis haben, aber wir wollen uns in aller Ruhe auf die letzten beiden Spiele vorbereiten. Ich habe auch Verständnis für unsere Fans, deswegen haben wir jetzt einen Kompromiss getroffen, mit dem alle sehr zufrieden sein können.“

Titelhoffnung der Austria lebt weiter
Ob die violetten Fans wirklich zufrieden sein können, zeigt sich wohl erst am Sonntag. Eine Niederlage im Derby wäre das endgültige Aus im Titelrennen. Der große Traum von der Meisterschaft zum „Hunderter“ wäre somit zerplatzt wie eine Seifenblase.

Aber noch lebt die Hoffnung der Austrianer ...