Barcelona gerät immer mehr ins Trudeln

Nach Clásico-Pleite

Barcelona gerät immer mehr ins Trudeln

Durchhalteparolen nach neuerlicher "Clasico"-Niederlage.

Der Nimbus des FC Barcelona als beste Fußball-Mannschaft der Welt droht endgültig verloren zu gehen. Die Katalanen verloren am Samstag bei Real Madrid mit 1:2 , kassierten damit die zweite "Clasico"-Niederlage binnen vier Tagen und boten dabei neuerlich eine enttäuschende Leistung. Zwar beträgt der Vorsprung auf Real in der Liga noch komfortable 13 Punkte, nach dem 0:2 im Achtelfinal-Hinspiel gegen den AC Milan stehen Lionel Messi und Co. aber auch in der Champions League vor dem Aus.

Dennoch übte man sich bei Barca in Durchhalteparolen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die richtige Reaktion zeigen werden", sagte Abwehrchef Gerard Pique, nachdem seine Mannschaft bereits im 13. Pflichtspiel in Folge zumindest ein Gegentor kassiert hatte. "Es stimmt, dass wir in den letzten Wochen schlecht gespielt haben. Aber ich bin überrascht, dass so viele Menschen so schnell den Glauben an uns verlieren."

Schiedsrichter in der Kritik
Der Welt- und Europameister ärgerte sich vor allem über Schiedsrichter Perez Lasa, der Barcelona in der Nachspielzeit einen Elfmeter vorenthielt. "Ich hoffe, er entschuldigt sich dafür", schimpfte Pique.

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Doch selbst ein 2:2 gegen eine verstärkte B-Mannschaft der Madrilenen, bei denen Cristiano Ronaldo erst nach einer Stunde eingewechselt wurde, hätte nicht über die aktuellen Schwächen von Barcelona hinwegtäuschen können. Die Katalanen wussten wieder einmal mit dem hohen Prozentsatz an Ballbesitz nichts anzufangen - selbst Top-Star Messi wirkt derzeit weit von seiner Bestform entfernt, auch wenn er weiterhin Rekorde bricht.

Messi zog mit Legende Di Stefano gleich
Durch sein 18. Tor gegen Real ist der Argentinier gemeinsam mit Real-Legende Alfredo di Stefano "Clasico"-Rekordschütze, außerdem traf er im 16. Liga-Match in Folge, baute damit die von ihm gehaltene Bestmarke aus und hält schon bei 50 Saisontoren. Die Krisenstimmung bei Barca lässt sich dadurch allerdings nicht vertreiben, obwohl Assistenztrainer Jordi Roura beschwichtigte: "Ich bin mit der Einstellung der Mannschaft zufrieden, wir waren nahe an einem Punktgewinn."

Roura muss voraussichtlich noch bis Anfang April seinen Vorgesetzten Tito Vilanova vertreten, der sich wegen einer Krebsbehandlung in New York befindet. Die Abwesenheit des Cheftrainers, unter dem Barca im Herbst einen neuen Hinrunden-Punkterekord in der spanischen Liga aufstellte, hat offenbar stärkere Auswirkungen als ursprünglich angenommen. "Dass Tito nicht hier ist, beeinflusst uns. Etwas anderes zu sagen, wäre eine Lüge", gab Mittelfeldspieler Andres Iniesta zu.

Alles perfekt bei Real
Bei Real hingegen scheint wieder alles im Lot. Die Chance auf den neuerlichen Gewinn des Meistertitels ist zwar praktisch dahin, allerdings können die "Königlichen" noch den Cup (im Finale gegen Atletico Madrid) und die Champions League gewinnen. "Jetzt reisen wir mit viel Selbstvertrauen zum Match gegen Manchester United", sagte Siegestorschütze Sergio Ramos. Am Dienstag steigt im Old Trafford das Achtelfinal-Rückspiel der Königsklasse. Die erste Partie in Madrid endete 1:1.