Bodö/Glimt schreibt das nächste Kapitel ihres europäischen Märchens. Mit einem beeindruckenden 3:0-Heimsieg gegen Sporting Lissabon stellen die Norweger die Weichen klar in Richtung Viertelfinale.
Der norwegische Meister Bodö/Glimt hat am Donnerstag im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen Sporting Lissabon verschafften sich die Norweger eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am Dienstag (18:45/live Sky & Sport24-Liveticker). Die Fans im Aspmyra-Stadion peitschten ihr Team bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt nach vorne.
Fellowship of the Ring verzaubert
Bereits vor dem Anpfiff sorgten die Anhänger mit einer beeindruckenden Choreografie unter dem Motto „Fellowship of the Ring“ für Gänsehaut-Stimmung. Auf dem Kunstrasen setzte das Team von Trainer Rui Borges diese Energie sofort um. Nach einer sehenswerten Kombination brachte Sondre Brunstad Fet (32.) die Hausherren per Elfmeter in Führung. Die spielerische Dominanz der Norweger erinnert Beobachter bereits an den Erfolgslauf von Ajax Amsterdam aus der Saison 2018/19.
Blomberg legt vor der Pause nach
Sporting Lissabon versuchte zwar, das hohe Tempo der Gastgeber mitzugehen, doch die Effizienz der Norweger war an diesem Abend eiskalt. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Ole Didrik Blomberg (45.+1) auf 2:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Während die Statistiken beim Ballbesitz ein ausgeglichenes Duell vermuten ließen, war die Überlegenheit von Bodö/Glimt in den entscheidenden Zonen des Spielfelds deutlich spürbar.
Defensive von Sporting schwindlig gespielt
Auch im zweiten Durchgang ließ der „Gelbe Blitz“ nicht locker. Kasper Högh (71.) krönte die starke Leistung mit dem Treffer zum 3:0-Endstand, nachdem er die portugiesische Abwehr förmlich schwindlig gespielt hatte. Seit der Niederlage gegen Juventus Turin im vergangenen November ist Bodö/Glimt damit weiterhin ungeschlagen. Im Falle eines Aufstiegs könnte im Viertelfinale bereits der englische Titelfavorit Arsenal auf die Norweger warten.