Bayern betonieren Hannover 5:0

Deutsche Bundesliga

Bayern betonieren Hannover 5:0

Alaba und Co. Sieg neun Punkte vor Dortmundern. Und: Arnautovic-Tor für Bremen.

Rekordmeister Bayern München hat die Tabellenführung in der deutschen Fußball-Bundesliga weiter ausgebaut. Nach dem 5:0-Kantersieg daheim gegen Hannover am Samstag liegen David Alaba und Co. neun Punkte vor dem neuen Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Der Double-Gewinner gewann auswärts gegen Mainz 2:1 und schob sich an Schalke und Eintracht Frankfurt, die sich 1:1 trennten, vorbei. ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic erzielte beim 1:1 von Werder Bremen in Wolfsburg das Tor der Gäste.

Bayern ist der Herbstmeisterschaft ein weiteres Stück nähergekommen. Eingeleitet wurde der elfte Saisonsieg durch Traumtore von Javi Martinez (3.) mit einem Fallrückzieher sowie Toni Kroos (24.), der mit einem sehenswerten Seitfallzieher erfolgreich war. Franck Ribery (37.), Dante (63.) und Mario Gomez (67.) mit seinem ersten Saisontreffer schraubten vor 71.000 feiernden Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena das Ergebnis gegen kraftlose und überforderte Gegner in die Höhe.

Dortmund bleibt auch in der Liga auf dem Vormarsch. Drei Tage nach der Champions-League-Gala in Amsterdam rückte der Meister auf Platz zwei. Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Coface Arena erzielten Marco Reus (11.) und Robert Lewandowski (43.) die Treffer für die Dortmunder. Marco Caligiuri hatte die Gastgeber bereits in der 4. Minute in Führung gebracht.

Für Klaus Allofs gab es am Samstagnachmittag das unkomplizierteste Ergebnis: Das Duell zwischen seinem alten und neuen Club endete unentschieden. Beim 1:1 zwischen Wolfsburg und Bremen stand der vor zehn Tagen überraschend gewechselte Manager fast mehr im Blickpunkt als die Profis auf dem Rasen. Dort kamen die Wolfsburger bei Allofs' Heimpremiere zum umjubelten Ausgleichstor durch Bas Dost (64.). Vor 29.723 Zuschauern hatte Arnautovic (35.) nach Vorarbeit von Eljero Elia den Treffer für die Bremer erzielt, die nach der Gelb-Roten Karte für Lukas Schmitz (62.) fast eine halbe Stunde in Unterzahl waren.

Im fränkischen Abstiegs-Derby trennten sich die Greuther Fürth und Nürnberg torlos.