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Deutsche Bundesliga

Bayern München deklassierte Wolfsburg 6:1

Bayern feierten 16. Sieg in Serie - Stuttgart mit starkem Harnik nur 2:2.

Trainer Thomas Schneider hat mit dem VfB Stuttgart den Befreiungsschlag in der deutschen Fußball-Bundesliga verpasst und muss weiter um seinen Job bangen. Die Schwaben kamen am Samstag im Kellerduell gegen Eintracht Braunschweig nicht über ein 2:2 hinaus. ÖFB-Teamspieler Martin Harnik war mit einem Tor und einem Assist herausragend. Tabellenführer Bayern München deklassierte Wolfsburg mit 6:1.

Selbst gegen das Schlusslicht aus Braunschweig schaffte der krisengeschüttelte VfB keinen Sieg. Dass Stuttgart nach zuletzt acht Niederlagen in Serie zumindest einen Punkt holte, hatten die Schwaben vor allem Harnik zu verdanken. Der ÖFB-Teamspieler bereitete den Ausgleichstreffer zum 1:1 von Maxim vor (30.) und brachte Stuttgart fünf Minuten später mit einem schönen Treffer in Führung (35.). Zudem holte Harnik einen Elfmeter heraus, den Gentner aber nicht verwerten konnte (52.). So kam Braunschweig vor 59.000 Zuschauern in der erst zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften Mercedes-Benz Arena durch Bicakcic (82.) doch noch zu einem Punkt.

Neuer Rekord für Bayern
Die Rekordjagd der Bayern ging dagegen dank eines fulminanten Schlussspurts unbeirrt weiter. Shaqiri (26.), Müller (63., 78.), Mandzukic (66., 80.) und Ribery (71.) bescherten den erstmals seit langem wieder richtig geforderten Bayern den 16. Sieg in Serie. Das war zuvor noch nie einem Team gelungen. Naldo (17.) hatte die Niedersachsen in einem tollen Fußballspiel in Führung gebracht.

Erstmals in der Clubgeschichte blieb der deutsche Rekordmeister, für den David Alaba wieder durchspielte, auch in den ersten 24 Spielen einer Saison ungeschlagen. Danach sah es allerdings lange Zeit nicht unbedingt aus. Das deutliche Ergebnis täuscht über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg. Erst durch die starken Leistungen der eingewechselten Thiago und den früheren Wolfsburger Mandzukic drehte das Team von Trainer Pep Guardiola das Spiel, in dem sie lange Zeit nicht spielbestimmend gewesen waren.

Der Vorsprung auf Rivale Borussia Dortmund, der am Sonntag beim SC Freiburg gastiert, beträgt damit vorerst 23 Punkte. Hinter den Bayern (68) spitzt sich der Kampf um die Champions-League-Plätze zu, zumal die Krise bei Bayer Leverkusen anhält. Der Tabellendritte kam bei Hannover 96 nicht über ein 1:1 hinaus und blieb damit in neun seiner letzten elf Pflichtspielen ohne Sieg. Mit 44 Punkten liegt Bayer nun gleichauf mit Schalke (4:0 gegen Hoffenheim).

Borussia Mönchengladbach, als Dritter noch in die Winterpause gegangen, wartet weiter auf den ersten Sieg 2014 und fiel auf Rang acht zurück. Die Borussia kassierte mit Martin Stranzl eine 1:2-Niederlage beim FC Augsburg, für den Torhüter Alexander Manninger eine starke Partie ablieferte. Augsburg schob sich damit auf Platz sechs vor.