Roger Schmidt

Offensive pur

Bullen wollen wie Barcelona spielen

Der neue Trainer Schmidt will wie Barca und Dortmund spielen.

Seit einer knappen Woche hat Roger Schmidt das Kommando in Salzburg. Er möchte mehr sein als der Schattenmann von Super-Sportdirektor Ralf Rangnick! Beim heutigen Tag der offenen Tür in der Bullen-Arena geht Schmidt erstmals auf Tuchfühlung mit den Fans.

ÖSTERREICH erfuhr: Die Bullen sollen für Schmidt eine Million Euro Ablöse an Paderborn überwiesen haben, weil sein Vertrag beim deutschen Zweitligisten noch bis 2014 gelaufen wäre. Rangnick ist von Schmidt überzeugt: „Er und ich haben die gleiche Philosophie.“

Rangnick und Schmidt holen noch Verstärkungen
Also alles Roger? Scheint so! Schmidt kündigt an, dass die Bullen unter seiner Regie gnadenlosen Offensivfußball spielen werden. Er sagt: „Mich fasziniert der FC Barcelona. Dort hat sogar ein Lionel Messi die Demut, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen.“ Und: Schmidt ist ein großer Fan von Jürgen Klopp. „Dank ihm ist Dortmund das Nonplusultra in Deutschland. Klopp hat Visionen.“

Schmidt ebenfalls
Endstation Sehnsucht? Champions League! Der Bullen-Coach: „Wir werden brutal hart arbeiten, um dieses große Ziel zu erreichen.“

Bei den Einheiten im Camp in Leogang wurde schon sichtbar, was er plant: Aggressive Balleroberung. Schmidt: „Ich begnüge mich nicht damit, defensiv zu denken. Man geht auf den Platz, um Tore zu schießen.“
Mit dem deutschen Zweitliga-Schützenkönig Nick Proschwitz ist ein neuer Stürmer im Anflug. Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth waren die von Paderborn geforderten 1,5 Millionen zuviel. Red Bull kann das locker zahlen.

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