Violette feiern neues Super-Duo

Austria zieht davon

Violette feiern neues Super-Duo

Mit 2:0 gegen Kapfenberg nützen Violette Umfaller der Konkurrenz. Jetzt wollen sie mehr!

Austria macht den nächsten Schritt Richtung Meisterteller: Während die Violetten gegen Kapfenberg den fünften Sieg im Frühjahr holten, nimmt sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte weg.

Auch Doppel-Torschütze Tomas Jun weiß: „Das waren Big Points!“ Das 3:3 zwischen Rapid und Sturm Graz war das beste, was der Austria passieren konnte. Auch für Wr. Neustadt (2:2), Ried (1:1) und Salzburg (1:1) reichte es nur zu einem mageren Punkt.

Daxbacher jubelt: Jun hat Torkomplex überwunden
Trainer Karl Daxbacher: „Wenn es bei der Konkurrenz eine Punkteteilung gibt und wir gewinnen, dann ist das die beste Situation, die es gibt.“ Und der Veilchen-Coach weiß, wem er diesen perfekten Spieltag zu verdanken hat. Nach einer Unmenge von ausgelassenen Chancen und einem stümperhaft vergebenen Klein-Elfmeter traf Jun im Doppelpack. Damit scheint er endlich seine Durststrecke (zuvor nur ein Tor in 21 Spielen) überwunden zu haben.

Daxbacher: „Für Jun freut es mich ganz besonders. Er hatte ja schon einen Torkomplex. Jetzt hat er endlich wieder getroffen und beide Tore sehr souverän gemacht. Das war wichtig für ihn und natürlich auch für uns.“

Jetzt will Austria die Konkurrenz demütigen
Denn jetzt wollen die Veilchen mehr. Die Auslosung ist günstig, um der Konkurrent noch weiter davon zu ziehen. Nach dem Rückspiel in Kapfenberg am Sonntag (16 Uhr, live in ORF1) kommt Lieblingsgegner Mattersburg (vier Siege in Folge – letzte Austria-Pleite: 14. April 2007) in die Genarali-Arena. Die Woche darauf geht’s zum abgestürzten Winterkönig (nur ein Sieg in den letzten acht Spielen) nach Ried.

Die Konkurrenz spielt aber wieder gegeneinander. Die Chance auf weiter Big Points der Austria ist riesengroß!

Daxbacher ist zuversichtlich, sagt: „Ich glaube auswärts tun wir uns gegen Kapfenberg sogar leichter, weil bis jetzt alle Gegner daheim offensiver gegen uns gespielt haben.“