BVB-Boss Watzke schießt gegen Rummenigge

Gerüchte um Reus-Wechsel

BVB-Boss Watzke schießt gegen Rummenigge

Die Bayern sind an Marco Reus interessiert, der BVB ist sauer.

Nach Mario Götze und Robert Lewandowski könnte der deutsche Vize-Meister Borussia Dortmund bald den nächsten Top-Star an Liga-Konkurrent Bayern München verlieren. Der Rekordmeister aus München hat offenbar ein Auge auf Marco Reus geworfen und den Poker um den BVB-Star eröffnet. "Es ist bekannt, dass der Spieler bei Borussia Dortmund ist und eine Ausstiegsklausel hat, die, so Gerüchte, bei 25 Millionen Euro liegen soll", so Karl-Heinz Rummenigge gegenüber der "Sport Bild".

Watzke ist sauer
Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke ist nach den Sticheleien des Bayern-Chefs verärgert. "Borussia Dortmund registriert mit einer gewissen Verärgerung, dass sich Karl-Heinz Rummenigge über die Medien zurzeit im Drei-Tage-Rhythmus zu internen BVB-Angelegenheiten äußert. Wir sind sicher, dass für jeden Fußballinteressierten offensichtlich ist, welche Absicht hinter solchen Äußerungen steckt."

Der 55-Jährige auf der Klub-Website weiter. "Karl-Heinz Rummenigge nimmt durch sein Verhalten billigend in Kauf, dass das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München weiter beschädigt wird. Wir werden als Arbeitgeber selbstverständlich auch in Zukunft an unserer Linie festhalten und uns zu Vertragsdetails unserer Angestellten niemals in der Öffentlichkeit äußern.“

"Bin echt glücklich, für den BVB zu spielen"
Reus steht bei den Dortmundern noch bis 2017 unter Vertrag, soll den Verein aber um eine festgeschriebene Ablösesumme (zwischen 25 und 35 Millionen Euro) verlassen können. Die BVB-Verantwortlichen wollen ihren Star unbedingt halten und planen angeblich, Reus die Vereinbarung durch eine Gehaltserhöhung von rund 4,5 Millionen auf 6 Millionen Euro abzukaufen.

Und was sagt Reus selbst zu den Spekulationen? "Ich kann nur wiederholen, was ich schon häufiger geäußert habe: Ich bin echt glücklich, für den BVB zu spielen." Der 25-Jährige im "kicker" weiter: "Mir ist es erst einmal wichtig, gesund zu werden. Dinge, die dann später einmal für mich relevant sein könnten, sind derzeit zweit- oder drittrangig." Nach einem Treuebekenntnis zum BVB hört sich das allerdings nicht an...