Bayer Leverkusen verabschiedet sich aus der Champions League. Nach dem 1:1 im Hinspiel unterliegt die Elf von Kasper Hjulmand dem FC Arsenal auswärts mit 0:2 und verpasst damit den Einzug in die nächste Runde.
Nach dem Remis im Hinspiel wollte Leverkusen in London den großen Coup landen. Coach Kasper Hjulmand setzte dabei auf Kontinuität und brachte exakt dieselbe Elf, die schon im ersten Duell ein 1:1 erkämpft hatte. Grimaldo kehrte nach seiner Gelbsperre zurück in die Startformation, während Arsenal-Trainer Mikel Arteta auf den verletzten Timber verzichten musste und Stars wie Havertz zunächst auf der Bank ließ.
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Arsenal erhöht den Druck
Bayer startete zwar mutig und suchte den Ballbesitz, kam aber gegen die sattelfeste Defensive der Gunners kaum zu Abschlüssen. Einzig Tapsoba (33.) prüfte Keeper Raya per Kopf. Auf der anderen Seite steigerte sich Arsenal minütlich und zwang Leverkusen durch aggressives Pressing immer tiefer in die eigene Hälfte. Nachdem Bayer-Schlussmann Blaswich mehrfach glänzend gegen Trossard (16., 29., 33.) pariert hatte, war er machtlos: Eze (36.) hämmerte den Ball per Sonntagsschuss unhaltbar in den Winkel.
Vorentscheidung durch Declan Rice
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Londoner am Drücker. In der 63. Minute belohnten sich die Hausherren für ihren Aufwand: Declan Rice eroberte selbst den Ball und versenkte ihn präzise im rechten unteren Eck zum 2:0. Hjulmand reagierte und brachte frische Offensivkräfte wie Schick und Tillman von der Bank, doch die Durchschlagskraft fehlte weiterhin.
Viertelfinale gegen Sporting fix
In der Schlussphase kam der Ex-Leverkusener Kai Havertz bei Arsenal ins Spiel und erzielte sogar ein Tor, das wegen eines Handspiels (71.) jedoch nicht zählte. Bayer schnupperte durch Kofane (87.) noch einmal am Anschluss, scheiterte aber an Raya. Während Leverkusen nun die Koffer packen muss, trifft Arsenal im Viertelfinale im April auf Sporting Lissabon, die sich gegen Bodö/Glimt durchsetzen konnten.