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Hohe Ziele

Constantini soll uns noch zur WM führen

Didi Constantini wird heute in Wien groß präsentiert. Da ist auch sein neuer Assistent Manfred Zsak dabei. Andreas Herzog wird Unter 21-Teamchef.

ÖFB-Boss Leo Windtner zog alles rasch durch: „Wir haben keine Zeit, brauchen neue Power und dazu viel Optimismus. Constantini ist der richtige Mann für den Job!“

Didi ist überzeugt: „Wir können am 1. April gegen Rumänien gewinnen. Ich glaube an dieses Team, sonst würde ich es gar nicht machen.“ Er hofft noch auf das große Wunder in der WM-Qualifikation: „Wir sind am Boden, das Pendel kann allerdings auch schnell in die andere Richtung ausschlagen.“

Geheimtreffen
Der neue Fußball-Teamchef hatte, wie von ÖSTERREICH in der Mittwoch-Ausgabe berichtet, am Dienstag Abend in Linz ein langes Gespräch mit Windtner geführt. Dieses Treffen im Power Tower, Hauptquartier der Energie AG, war top secret. Da kam es auch bereits zur Einigung. Constantini: „Leo Windtner und ich sind uns ähnlich. Wir haben die gleichen Standpunkte. Das passt perfekt!“

Grünes Licht
Gestern ging es dann hektisch zu: Didi wartete daheim in Telfes im Stubai auf den Anruf des Präsidenten. Gattin Irmi gab auch grünes Licht für die schwierige Mission. Constantini: „Sie kennt mich seit zwanzig Jahren und weiß, wie ich ticke. Sie hat genau gespürt, dass ich wieder brenne. Und sie hat gesagt: Didi, mach es!“

Entscheidungen
Während sich Constantini schon auf die neue Aufgabe einstellte, traf ÖFB-Boss Windtner weitere Entscheidungen: Er sprach in Linz ausführlich mit Andreas Herzog, der kein Assistent mehr sein möchte und mit Rückzug drohte. Windtner machte ihn statt Manfred Zsak zum Unter 21-Teamchef. Zsak rückt eine Stufe nach oben, wird im A-Team Assistent von Constantini.

Windtner hat Macher-Qualitäten bewiesen! Der neue ÖFB-Präsident stellte im Blitztempo ein Trainerteam auf. Daneben feuerte er gestern Vormittag auch noch Brückners „Ko“ Jan Kocian (50). Sturm-Trainer Franco Foda (42) war kein Thema mehr. Kurz dachte Windtner auch über Christoph Daum nach. Der Deutsche (Jahresgehalt 2,3 Millionen Euro) ist zu teuer.

Vollzug. Um 15.17 Uhr rief er Constantini an, sagte ihm: „Alles klar, du bist es.“ Dietmar Constantini ist vorerst bis zum Ende der WM-Qualifikation Teamchef. Sein Vertrag läuft bis Anfang November (Option bis 2012). Didi: „Das ist auch in Ordnung so. Und danach setzen wir uns zusammen und schauen, ob unser Plan aufgegangen ist.“