Julia Scheib könnte den Gewinn des Riesentorlauf-Weltcups schon diese Woche fixieren. Die Steirerin führt mit 119 Punkten Vorsprung. Internationales Thema ist das Comeback von Federica Brignone nach schwerer Verletzung.
Julia Scheib könnte den Gewinn des alpinen Riesentorlauf-Weltcups schon diese Woche fixieren. Baut die Steirerin ihren aktuellen Vorsprung von 119 Punkten am Dienstag am Kronplatz und am Samstag in Spindleruv Mlyn auf mehr als 200 Zähler aus, wäre sie in den verbleibenden zwei Rennen nicht einzuholen. Der Riesentorlauf am Kronplatz findet am Dienstag statt (10.30/13.30 Uhr, live ORF 1 & Sport24-Liveticker).
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Brignones Comeback nach schwerer Verletzung
Internationales Thema vor dem Italien-Rennen ist das Comeback von Federica Brignone. Die Gesamtweltcupsiegerin kehrt zweieinhalb Wochen vor den Olympischen Spielen in ihrer Heimat zurück. Die 35-Jährige hatte sich am 3. April bei einem Sturz eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss zugezogen. "Es ist ein Test für meinen Körper und meinen Geist, ob ich Rennen fahren kann", sagte Brignone.
ÖSV-Läuferinnen kämpfen um Olympia-Empfehlung
Für die ÖSV-Teamkolleginnen ist Kronplatz die letzte Möglichkeit, sich für die Olympischen Spiele zu empfehlen. Keine andere fitte ÖSV-Läuferin kam bisher in die Top Ten, Stephanie Brunner war einmal Elfte, Nina Astner Zwölfte. Leonie Raich und Sophie Waldauf geben auf der Piste "Erta" ihre Riesentorlauf-Premiere.
Schwieriger Hang für alle Fahrerinnen
Auf dem schwierig zu fahrenden, bis zu 61 Prozent steilen Hang hat im vergangenen Jahr Alice Robinson und vor zwei Jahren die diesmal verletzt fehlende Schweizerin Lara Gut-Behrami gewonnen. 2023 siegte Mikaela Shiffrin in beiden damals ausgetragenen Riesentorläufen. Scheibs Bilanz am Kronplatz ist bei sieben Antritten mit Rang neun 2024 als Maximum ausbaufähig – im Vorjahr fiel sie aus.