DFB-Spieler von Sportpsychologen betreut

Nach Crash bei PR-Aktion

DFB-Spieler von Sportpsychologen betreut

Bierhoff besuchte mit Wehrlein und Rosberg die Unfallopfer.

DFB-Teammanager Oliver Bierhoff hat nach dem Unfall mit zwei Verletzten im Trainingscamp der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Südtirol die Opfer noch am Dienstag in den Krankenhäusern von Bozen und Meran besucht. Mit dabei waren die beiden Mercedes-Piloten Pascal Wehrlein und Nico Rosberg.

Unfallopfer außer Lebensgefahr
Während der bei dem Unfall verletzte Südtiroler Streckenposten das Krankenhaus voraussichtlich noch am Donnerstag verlassen darf, befand sich der deutsche Urlauber nach wie vor im Bozner Krankenhaus. Sein Zustand sei stabil, teilte Andreas Vieider, der Sprecher der Südtiroler Organisatoren des DFB-Trainingslagers, mit. Es gehe ihm "den Umständen entsprechend".

Zudem halte man Kontakt zur Frau des schwer verletzten 63-jährigen deutschen Urlaubers. "Es war unheimlich wichtig, dass dieser persönliche Kontakt stattgefunden hat", sagte Bierhoff. Über den Gesundheitszustand der Unfallopfer wurde nichts mitgeteilt.

Psychologische Betreuung für DFB-Kicker
Den beiden DFB-Stars Benedikt Höwedes und Julian Draxler, die bei dem Unfall als Beifahrer dabei waren, geht es nach Angaben von Bierhoff einigermaßen gut. "Unsere beiden Spieler hatten nach der Rückkehr ins Teamhotel das Bedürfnis zu reden. Wir haben direkt unseren Sportpsychologen zurate gezogen", berichtete Bierhoff am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

Bei einem PR-Termin mit Generalsponsor Mercedes-Benz hatte der Wagen von DTM-Fahrer Wehrlein am Dienstag zwei Männer erfasst. Bei der Veranstaltung habe es sich nicht um ein Rennen gehandelt, bekräftigte Mercedes-Sprecherin Claudia Merzbach. "Es ging darum, dass man die Produkte kennenlernt."

Bierhoff kündigte an, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) solche Aktionen künftig auf den Prüfstand stellen werde. "Es ist klar, dass solch eine Aktion und ein solcher Unfall in die Bewertung kommt", sagte er.

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Crash bei PR-Aktion: DFB unter Schock

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