Zukunft dennoch offen
Didi war fast weg, dann jubelte er
Didi Constantini ließ sich die Anspannung nicht anmerken. Er trug ein graues Sakko, dazu ein blaues Hemd (keine Krawatte). Um , mehr als eine halbe Stunde vor Matchbeginn, eine Szene mit Symbolcharakter: ÖFB-Boss Leo Windtner erschien am Spielfeldrand, beobachtete mit Constantini das Aufwärmprogramm der Mannschaft.
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Constantini verfolgte mit versteinerter Miene das Spiel
Windtner hatte nicht gefallen, dass Paul Scharner und Marc Janko vom Teamchef vorzeitig Urlaub bekamen. Der ÖFB-Chef sprach von einem falschen Signal, meinte auch, er sei irritiert. Ob Zufall oder nicht: Im VIP-Club der UPC-Arena wirkte Windtner sehr nachdenklich. Passend zur seltsamen Stimmung: die Gewitterwolken über Graz-Liebenau.
Soll Constantini Teamchef bleiben?
Noten der Österreicher vs. Lettland
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Entsetzen bei Windtner - doch am Ende jubelte Didi
Um 20.47 Uhr, als der Anfangselan abgeflaut war, der erste Gefühlsausbruch: "Ruhiger, ruhiger!", schrie Didi. Bei den zwei dicken Chancen der Letten vor der Pause zuckte er kurz zusammen. Constantini hatte vor dem Pressing des Gegners gewarnt. In diesen Momenten fühlte er sich bestätigt.
Um 21.38 Uhr der Schock für Didi: Mihadjuks brachte Lettland in Führung. Entsetzen auch bei Windtner auf der Ehrentribüne. Leise Pfiffe im Stadion. Constantini wurde unruhiger, tauschte sich mit seinem Assistenten Manfred Zsak aus. Was tun? Constantini weiß selbst, dass es eng wird. Er kennt das Geschäft.
Die Bilder zu Österreich gegen Lettland
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