Europa League: Hammerlos für Dragovic

Basel vs. Tottenham

Europa League: Hammerlos für Dragovic

Österreicher muss im Viertelfinale zu Inter-Bezwinger Tottenham.

Schwierige Aufgabe für den FC Basel mit Aleksandar Dragovic. Im Europa League trifft der letzte verbliebene Österreicher mit dem Schweizer Klub auf Tottenham. Der Schweizer Meister, erstmals seit 2006 in einem Europacup-Viertelfinale, darf zuerst auswärts antreten. Tottenham hatte in einem dramatischen Viertelfinale Inter Mailand ausgeschaltet. Der Stadtrivale Chelsea bekommt es mit Rubin Kasan zu tun. Die weiteren Paarungen: Fenerbahce Istanbul - Lazio Rom, Benfica Lissabon - Newcastle United.

Die Viertelfinal-Paarungen der Europa League

FC Chelsea - FC Rubin Kazan
Tottenham Hotspurs - FC Basel
Fenerbahce - Lazio Rom
Benfica Lissabon - Newcastle United

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12.59 Uhr: Die Auslosungen sind damit beendet. Auch in der Euro League gibt es für das Halbfinale einen eigenen Termin. Wir bedanken uns für Ihr Interesse, bis zum nächsten Mal.

12.54 Uhr: Die letzte Begegnung lautet damit Benfica Lissabon gegen Newcastle. Die Engländer müssen zuerst auswärts antreten.

12.53 Uhr: Lazio Rom muss zu Fenerbahce, keine leichte Aufgabe für die Italiener.

12.51 Uhr: Basel erwischt ein Hammerlos. Sie müssen gegen Tottenham bestehen.

12.50 Uhr: Los geht's! Als erstes zieht Kluivert Chelsea. Die Engländer treffen auf Kazan.

12.49 Uhr: Wieder wird das Prozedere erklärt, es unterscheidet sich eigentlich von jenem bei der Champions League. Kluivert zieht vier Duelle, der jeweils erstgezogene Verein hat in der ersten Partie Heimrecht.

12.47 Uhr: Die Ziehung wird der Niederländer Patrick Kluivert durchführen. Das Finale wird in Amsterdam ausgetragen. Mit Ajax hatte Kluivert seine ersten großen Erfolge gefeiert.

12.46 Uhr: Alle Viertelfinalisten im Überblick: FC Chelsea, Tottenham Hotspur, Newcastle United, Fenerbahce Istanbul, Lazio Rom, Benfica Lissabon, FC Basel, Rubin Kazan.

12.45 Uhr: Während in der Champions League kein englischer Verein mehr vertreten ist, sind in der Euro League gleich drei englische Vertreter im Viertelfinale.

12.43 Uhr: Die UEFA möchte scheinbar nicht bis 13 Uhr warten, bereits jetzt werden die Klubs der Europa League vorgestellt.

12.40 Uhr: In rund 20 Minuten geht es in Nyon mit der Euro-League-Auslosung weiter. In der CL-wurden vor Kurzem folgende Viertelfinalpaarungen gelost.

Malaga vs. Borussia Dortmund
Real Madrid vs. Galatasaray Istanbul
Paris St. Germain vs. Barcelona

FC Bayern vs. Juventus Turin

8.50 Uhr: Herzlich willkommen beim oe24-Liveticker. Heute ab 13 Uhr werden die Viertelfinal-Paarungen der Europa League ausgelost. Österreichische Vereine sind leider nicht mehr dabei, einziger ÖFB-Vertreter ist Aleks Dragovic, der mit Basel in St. Petersburg den Aufstieg fixierte.

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ÖFB-Teamverteidiger Aleksandar Dragovic hat sich mit dem FC Basel ins Viertelfinale der Fußball-Europa-League gekämpft. Dem Schweizer Meister reichte am Donnerstag eine 0:1-Niederlage bei Zenit St. Petersburg. Das Hinspiel hatte Basel mit 2:0 gewonnen. Das Rückspiel wurde zu einer wahren Abwehrschlacht, in der Dragovic und seinen Kollegen alles abverlangt wurde.

Das Aus für das mit fast 100 Millionen Euro aufgerüstete Starensemble aus St. Petersburg glich einem Selbstfaller. Zenit ließ in numerischer Überlegenheit Großchancen in Hülle und Fülle aus, nachdem Basels Marcelo Diaz kurz vor der Pause Gelb-Rot gesehen hatte. Kapitän Roman Schirokow etwa scheiterte mit einem schwach geschossenen Elfmeter an Basel-Keeper Yann Sommer (86.). Davor hatte Danny eine hundertprozentige Torchance ausgelassen (76.) und Wladimir Bistrow die Stange getroffen (83.).

Den einzigen Treffer erzielte 46-Millionen-Mann Axel Witsel (30.). Der Belgier traf aus kurzer Distanz, nachdem Landsmann Nicolas Lombaerts ein Kopfballduell gegen Dragovic für sich entschieden hatte. Basel steht zum dritten Mal in einem Europacup-Viertelfinale. Zuletzt war das einem Schweizer Team 2006 gelungen. Damals scheiterte Basel im UEFA-Cup am späteren Finalisten Middlesbrough.

Inters Aufholjagd unbelohnt
Eine beeindruckende Aufholjagd von Inter Mailand ist im Rückspiel nicht belohnt worden. Die Mailänder glichen zu Hause gegen Tottenham Hotspur ein 0:3 aus dem Hinspiel aus, mussten aber trotz eines 4:1-Sieges nach Verlängerung die Segel streichen. Emmanuel Adebayor (96.) erzielte das entscheidende Auswärtstor für die Londoner, die ohne ihren gesperrten Superstar Gareth Bale auskommen mussten.

Inter bot eine überzeugende Vorstellung, die vier Tore waren aber zu wenig. Der überragende Antonio Cassano (20.) und Rodrigo Palacio (52.) hatten mit ihren Treffern die Tür aufgemacht, ein Eigentor von Spurs-Verteidiger William Gallas (75.) brachte die Verlängerung. Dort traf Adebayor per Abstauber. Ein weiteres Kopfballtor von Ricky Alvarez (110.) war für die Mailänder zu wenig.

Palacio hatte in der regulären Spielzeit zudem die Latte getroffen (26.), sein argentinischer Landsmann Esteban Cambiasso den Matchball auf das 4:0 ausgelassen (92.). Tottenham erreichte damit als erster englischer Vertreter in dieser Saison ein Europacup-Viertelfinale. In der Champions League geht die Runde der letzten acht erstmals seit 1996 ohne Beteiligung eines Premier-League-Clubs über die Bühne.

Auch Rubin Kasan musste nach zwei torlosen Remis gegen Levante in die Verlängerung. Dort ebneten aber Rondon (100.) und Djadjun (112.) den Weg ins Viertelfinale.

Torres schießt Chelsea weiter
Der entthronte Champions-League-Sieger Chelsea bleibt zumindest eine Klasse tiefer im Rennen. Krisenstürmer Fernando Torres schoss die Londonerins Viertelfinale. Der Spanier erzielte im Achtelfinal-Rückspiel gegen Steaua Bukarest das entscheidende Tor zum 3:1-Endstand (71.), vergab aber auch einen Elfmeter (87.). Das Hinspiel in Rumänien hatte Chelsea überraschend 0:1 verloren.

In der Liga hat Torres seit Weihnachten kein Tor mehr erzielt. Diesmal verwertete er ein raffiniertes Zuspiel von Landsmann Juan Mata mit links ins lange Eck. Den folgenden Strafstoß knallte der 28-Jährige allerdings an die Latte. Davor hatten bereits Mata selbst (34.) und Abwehrchef John Terry (58.) für die "Blues" getroffen. Das Auswärtstor von Vlad Chiriches (45.) stellte das Team des ungeliebten Trainers Rafa Benitez aber vor einige Probleme.

Klar zu wenig war ein Auswärtstor von Tamas Hajnal (62.) für den VfB Stuttgart. Die Schwaben mussten sich nach einem 0:2 im Hinspiel auch im "Geisterspiel" bei Lazio Rom mit 1:3 geschlagen geben. Überragender Mann war der Tscheche Libor Kozak mit einem Triplepack (6., 8., 87.). Basels Aleksandar Dragovic ist damit der einzige Österreicher im Viertelfinale. U21-Teamspieler Raphael Holzhauser spielte bei Stuttgart durch, Landsmann Martin Harnik wurde erst in der 74. Minute eingewechselt.

Papiss Demba Cisse wurde für Newcastle zum Helden. Der Senegalese traf gegen den russischen Millionenclub Anschi Machatschkala in der vierten Minute der Nachspielzeit zum entscheidenden 1:0 (Hinspiel 0:0). Damit stehen drei englische Clubs in der Runde der letzten acht. Dorthin schafften es auch Benfica Lissabon mit einem 3:2 bei Girondins Bordeaux sowie Fenerbahce Istanbul mit einem wenig glamourösen 1:1-Heimremis gegen Viktoria Pilsen.

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