Fan-Aufstand: Stevens braucht Polizeischutz

Cup-Pleite

Fan-Aufstand: Stevens braucht Polizeischutz

Wütende Bullen-Anhänger blockierten den Mannschaftsbus.

Der Mannschaftsbus der Bullen konnte das Stadion in Linz nicht verlassen. Fan-Aufstand! Stevens stieg aus, stellte sich, diskutierte mit den Anhängern. Und er entschuldigte sich, sagte: „Es tut mir leid für euch. Wir haben uns lächerlich gemacht. Jetzt müssen wir zusammenhalten. Das 1:3 ist schlimm und ärgerlich – du verlierst gegen jeden, wenn du nur zehn Prozent weniger gibst.“ Nach zehn Minuten machten die Fans schließlich den Weg frei. Die Polizei musste nicht eingreifen, hatte alles im Griff.

Soll Stevens Bullen-Trainer bleiben?

Unprofessionell
Stevens verhielt sich wieder einmal völlig unprofessionell. Er verweigerte die Interviews, ließ auch das Kamerateam des ORF abblitzen. Ganz schwach vom Starcoach.

Ein offenes Geheimnis: In der Mannschaft rumort es. Viele Spieler sind mit dem Stil von Stevens nicht mehr einverstanden. Wirft er selbst hin – wie zuletzt in Eindhoven, als Stevens nach sechs Monaten ging?

Die Bullen wurden in Linz verhöhnt. Sie hatten ihre Kabine gegenüber der von Blau Weiß, sahen die tanzenden und jubelnden Spieler von Blau Weiß. Fans von Blau Weiß riefen in den Kabinengang: „Wir haben weit stärkere Getränke als Red Bull!“

Blau-Weiß-Coach Adam Kensy: „Das ist der größte Moment meiner Karriere. Wir waren mutig, hätten höher gewinnen müssen.“

Die Blau-Weißen hatten sich so sehr den LASK im Achtelfinale gewünscht. Es wurde Mattersburg. Der LASK spielt gegen Ried. Und die Bullen sehen zu …