Austria schlägt Mattersburg mit B-Elf

Bundesliga: Quali-Gruppe

Austria schlägt Mattersburg mit B-Elf

Die Wiener Austria holte durch einem 1:0-Triumph gegen Mattersburg den siebenten Sieg in der Quali-Gruppe.

Die Austria geht mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck ins Europa-League-Play-off der Fußball-Bundesliga. Mit einem 1:0 (0:0) gegen den SV Mattersburg holten die Wiener am Samstag zum Abschluss der Qualifikationsgruppe den siebenten Sieg im zehnten Spiel. Maximilian Sax traf in der 54. Minute entscheidend.

Austria-Trainer Christian Ilzer schonte seine Parade-Elf bereits für das Heimspiel gegen Altach am Mittwoch (20.30 Uhr). Gegen die Vorarlberger steigt ein Entscheidungsspiel um die Chance, sich im Play-off-Finale mit Hartberg zu messen. Mattersburg beendet die Saison auf Rang zehn. Die Partie könnte das Abschiedsspiel von Franz Ponweiser als Chefcoach des SVM gewesen sein. Ponweiser, er ist auch Sportlicher Leiter des Vereins, könnte für seinen nunmehrigen Co-Trainer Markus Schmidt Platz machen.

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"Debütanten-Ball" bei der Austria

Wie nicht anders zu erwarten stand die Partie im Zeichen der Reservisten und Debütanten. Bei der Austria hütete Mirko Kos das Tor, Offensivmann Aleksandar Jukic stand ebenfalls erstmals für die Profis am Feld. Mattersburg lief mit jungen Kräften wie Torhüter Bernhard Unger, Nico und Luca Pichler oder Filip Borsos ein. Im Kader fehlte u.a. Andreas Gruber, der zwölffache Saisontorschütze dürfte die Burgenländer verlassen.

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Als Kapitän der Gäste begann Nedeljko Malic, der im Frühjahr zuvor nur in einem Spiel zum Einsatz gekommen war. Nach sieben Minuten machte der 32-jährige Verteidiger für Jano Platz und erhielt bei seinem Abschiedsspiel im Mattersburger Trikot Applaus von beiden Seiten. 14 Jahre lang war Malic Teil der SVM-Profis.

Mattersburg verpasst Führungschance

Bei sommerlichen Temperaturen suchten beide Teams den Weg nach vorne, der letzte Nachdruck fehlte jedoch. Nach einer halben Stunde kam Jukic zum Abschluss, Unger parierte (29.). Mattersburgs Schlussmann ließ sich auch von einem Monschein-Schuss aus spitzem Winkel nicht überraschen (34.). Mattersburgs einzige Chance in der ersten Spielhälfte war die größte: Nach einem Schnitzer in der violetten Innenverteidigung lief Victor Olatunji alleine Richtung Kos, wurde aber immer langsamer und ließ sich den Ball vom Fuß klauben (37.).

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Ilzer nahm nach dem Seitenwechsel Monschein und Abwehrchef Michael Madl vom Rasen. Sax' Tor entsprang einem zu langsamen Aufrücken der Mattersburger, Bright Edomwonyis Ballannahme wurde zur Idealvorlage für den Torschützen. Mattersburg konnte nicht mehr kontern. Erst spät fand das Ponweiser-Team noch eine Möglichkeit vor, Alois Höller schoss aber weit am Tor vorbei (86.). Die Austria ließ noch Möglichkeiten auf einen höheren Sieg aus. Sie gewann gegen Mattersburg damit alle vier Saisonduelle.

Stimmen zum Spiel:

Christian Ilzer (Trainer Austria): "Wir wollten unbedingt den siebenten Sieg in der Quali-Gruppe, der ist gelungen, auch verdient. Auch wenn Mattersburg in der ersten Halbzeit eine große Chance gehabt hat, hatten wir über das gesamte Spiel klarere Torchancen. Jeder Spieler hat gezeigt, dass er gut in Form ist. Wir haben jetzt sechs Siege aus den letzten sieben Partien gefeiert. Wir gehen mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen ins Spiel gegen Altach. Wir sind gut gerüstet. Wichtig ist, dass wir mit vielen Siegen im Rücken in dieses Play-off-Duell gehen."

Franz Ponweiser (Trainer Mattersburg): "Am Anfang waren wir etwas nervös, hatten dadurch schwere Beine. Die Jungs hatten auch durch die höhere Spielgeschwindigkeit (in der Bundesliga, Anm.) Probleme. Aber mit Fortdauer des Spiels ist es besser geworden, wir konnten auch Möglichkeiten kreieren. Es hat aber wie oft in dieser Saison ein wenig die Durchschlagskraft gefehlt. Die Jungs können aber schon erhobenen Hauptes vom Feld gehen."

Nedeljko Malic (langjähriger Mattersburg-Verteidiger und - Kapitän, der den Club verlassen wird): "Mattersburg wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Es sind besondere, wunderschöne Menschen dort. Im Pappelstadion gibt es keinen Fleck, wo nicht Schweiß und Blut von mir liegt."
 

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