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Canadi und Rapid? So reagiert Altach

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Erfolgstrainer soll in Hütteldorf ein Thema sein. Das sagt Altach dazu.

Er ist gebürtiger Wiener, ein Taktikfuchs und sehr erfolgreich: Damir Canadi schwebt mit dem SCR Altach derzeit auf Wolke sieben. Nach dem krachenden 5:1-Heimerfolg über die Austria liegt man auf Platz zwei - punktegleich mit Leader Sturm Graz. Vier Zähler vor Meister Salzburg und den "Veilchen", sogar neun vor dem SK Rapid.

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In Hütteldorf blickt man geradezu neidisch auf das rund 7.000 Einwohner Örtchen aus Vorarlberg. Kein Wunder, dass Canadi einer jener Kandidaten ist, der die grün-weiße "Mission 33" retten soll.

Am Montag wurden Sportdirektor Andreas Müller und Coach Mike Büskens entlassen. Nach der Länderspielpause soll ein neuer Mann auf der Bank Platz nehmen. Neben den Klub-Ikonen Didi Kühbauer und Andreas Herzog gehören der Deutsche Thomas Doll (Ferencvaros Budapest) sowie Canadi zu den potenziellen Nachfolgern.

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Rapid Trainer

(c) GEPA

"Es gibt keine Anfrage"

Noch gab es aber keinen Kontakt mit Rapid, betonte Altach-Manager Georg Zellhofer gegenüber Laola1: "Es gibt keine Anfrage, deshalb gibt es auch keine Fragestellung in diese Richtung." Er werde sich mit dem Thema erst auseinandersetzen, wenn es einen Anruf gibt.

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"Damir leitet normal das Training, momentan ist mir nichts anderes bekannt, muss ich ehrlich sagen", so Zellhofer. Canadis Vertrag im Ländle läuft mit Saisonende aus. Ein Schlupfloch könnte ein vorzeitiges Engagement  bei Rapid ermöglichen.

Zellhofer, der einst selbst von Jänner bis August 2006 den Rekordmeister coachte, weiß das: "Er hat eine Ausstiegsklausel, damit wäre alles geregelt."

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