Murg Holzhauser

Bundesliga

Derby: Nur eines spricht für Rapid

Artikel teilen

Rollen sind vor 320. Wiener Derby klar verteilt. Das wissen die Vereine.

"Ein Derby ist eine Chance, in Schwung zu kommen", sagt Stefan Schwab. Von Druck aufseiten des SK Rapid will er vor dem Kracher am Sonntag gegen die Austria (16:30 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) nichts wissen: "Ein Spiel wird nicht über die gesamte Rückrunde entscheiden."

+++ Polster-Check: So schlägt sich Rapid im Frühjahr +++

Sollte man meinen. Aber: Die Grün-Weißen müssen am Sonntag gewinnen. Bei einer Pleite würde der Rückstand auf den Lokalrivalen auf 13 Punkte anwachsen, die Europacup-Plätze immer unwahrscheinlicher werden. Während bei der Austria in der Winter-Vorbereitung alles nach Plan lief, wütete bei Rapid der Verletzungsteufel.

Ivan Mocinic, Thomas Schrammel, Matej Jelic, Maximilian Wöber, Christoph Schößwendter - alle keine Option für das Derby. "Dagegen sind wir machtlos", weiß Trainer Damir Canadi.

Bickel: "Die Rollen sind klar verteilt"

Ein Mitgrund, warum Louis Schaub, Joelinton oder Thomas Murg in der Vorbereitung auf neuen Positionen zum Einsatz kamen, dort wohl noch Zeit brauchen. Zudem hat die Austria im letzten Derby bewiesen, wie man große Spiele gewinnt. Beim 2:0 fügte man Rapid die erste Liga-Heimpleite im Weststadion zu.

© GEPA
Bickel

(c) GEPA

Alles spricht gegen Grün-Weiß. Oder doch nicht? Auswärts bei der Austria siegte man zuletzt drei Mal in Serie. Tore: 12:3. Trotzdem betont Neo-Sportchef Fredy Bickel: "Die Rollen sind eigentlich verteilt. Man muss die Tabelle anschauen, den Vorsprung anschauen, den Heimvorteil anschauen. Dann weiß man Bescheid."

Er weiß: "Die Austria sieht natürlich eine riesige Chance, uns gleich im ersten Spiel so weit zurückzudrängen, dass uns die Hoffnungen genommen werden." Es wartet ein richtungsweisendes Derby!

Dein oe24 E-Paper
Jetzt NEU auf oe24.at: Mit einem Click zum kompletten E-Paper ▲
OE24 Logo