Nach irrer Attacke auf Entrup

Rapid-Böllerwerfer gefasst

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Der Böllerwerfer vom EL-Spiel Rapid gegen Schodsina wurde jetzt erwischt.

Rapid hat seiner Ankündigung Taten folgen lassen und hat den Böllerwerfer-Fan der einen Knallkörper auf die nach dem EL-Spiel auslaufender Spieler geworfen hatte identifizieren können. Die angekündigte Konsequenz - Hausverbot - wurde sofort erteilt. Die gefährliche und einem echten Fan absolut unwürdige Aktion hatte wohl Maxi Entrup gegolten.

Der Werfer ist kein Mitglied einer organisierten Fangruppe. Ob weitere Sanktionen folgen werden, lässt der Verein offen. "Darüber werden wir im Bedarfsfall informieren", heißt es in einer Aussendung.

Was war passiert?
Die Emotionen rund um Rapid-Neuzugang Maximilian Entrup kochen bei den Rapid-Ultras nicht ab. Nach dem Europa-League-Spiel gegen Schodsina bewarfen Rapid-Fans den auslaufenden 19-Jährigen, der früher beim Erz-Rivalen Austria Wien spielte, mit einem Knallkörper. Der Knallkörper verfehlte Entrup, den Co-Trainer der Rapidler und einige andere nicht zum Einsatz gekommene Spieler nur knapp.

Video zum Thema: Rapid-Statement zu M. Entrup

Rapid verurteilte Aktion
Rapid Wien verurteilte den Zwischenfall in einer Aussendung auf das Schärfste: "Der SK Rapid, angefangen von Präsidium, Management, Betreuerteam und Mannschaft bis hin zu mit Sicherheit 99,9 Prozent der Anhänger, verurteilt diesen Vorfall auf das Allerschärfste!" Der noch unbekannte Täter müsse mit Konsequenzen rechnen, heißt es. Dem Täter droht Hausverbot.

Entrup wird bereits seit Wochen von den hartgesottenen Rapid-Fans angefeindet. Beim ersten Spiel (5:0 gegen Ried) entrollten die "Fans" ein Spruchband: "M. Entrup - die grüne Hölle wird für dich zum Inferno". Nur wenige Tage später kursierte ein Mail eines Fanclubs, der den 19-Jährige bei allen anderen Bundesligaklubs zum Verkauf anbot. Der Verein und die Mannschaft stehen aber völlig hinter Entrup  und hat dem Youngster die volle Unterstützung zugesichert.

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