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Rapid: Djuricin watscht Traustason ab

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Isländer fehlte gegen WAC im Aufgebot. Rapids Trainer fand klare Worte.

Arnor Ingvi Traustason kam mit Vorschusslorbeeren. Der SK Rapid, seine Fans, jeder Experte erwartete Wunderdinge. Immerhin kostete der isländische Flügelspieler satte zwei Millionen Euro, was ihn mit Ivan Mocinic zum Rekord-Neuzugang der Hütteldorfer machte. Am Samstag gegen den WAC fehlte er jedoch im Kader. Eine Überraschung.

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Traustason war weder verletzt, noch gesperrt. Goran Djuricin verzichtete in dieser so wichtigen Partie freiwillig auf ihn. Und begründete seine Entscheidung mit deutlichen Worten: "Er steht nicht im Kader, weil wir Spieler brauchen, die voll in die Zweikämpfe gehen und vollen Einsatz zeigen. Da war diese Woche bei manchen der eine Schritt zu wenig."

Rapid steckt mittendrin im Abstiegskampf. Gefordert sind in jener kritischen Phase Grundtugenden. Die bringt Traustason, der noch im Sommer mit seinem Heimatland bei der EM für Furore sorgte, bis ins Viertelfinale pflügte, offenbar nicht mit.

Mangelnde Einsatzbereitschaft

Die Kritik von Djuricin kommt nicht aus heiterem Himmel: Schon unter Damir Canadi wurde die mangelnde Einsatzbereitschaft Traustasons kritisiert. Immer wieder fehlte der 24-Jährige aufgrund kleinerer Blessuren. Bei seinen Einsätzen vermochte er nur selten zu glänzen, blieb weit hinter den Erwartungen. Ob es Djuricin nun schafft, ihn wachzurütteln?

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