Drazan prophezeit Rapid-Niederlage

Kampfansage

Drazan prophezeit Rapid-Niederlage

Vor dem Duell St. Pölten gegen Rapid meldet sich Drazan zu Wort.

Christopher Drazan brennt auf den Hit gegen seinen Ex-Arbeitgeber. "So weh mir das tut, was bei Rapid momentan abgeht - wir wollen und werden zwei Mal gewinnen", so die Kampfansage des St.-Pölten-Kickers. Und: "Zu verlieren hat Rapid mehr als wir." Eine freche Kampfansage. Für Grün-Weiß geht es bereits um alles.

Das Pulverfass droht zu explodieren, Trainer Damir Canadi würde bei einer erneuten Niederlage vor der Ablöse stehen. Denn: Rapid ist 2017 noch ohne Dreier. Der letzte Erfolg in der Fremde ist fünf Monate her, und in der Tabelle liegt man nach dem 1:1 gegen Mattersburg sogar nur auf Rang sieben - nur noch sieben Punkte vor dem Abstieg. Da schrillen die Alarmglocken!

Die Kritik an Canadi wird immer heftiger. Dass er schon angeschlagen ist, beweist sein Posting auf Facebook. Mittels Statistiken weist er da nach, dass bei ihm besser gespielt wird als bei seinen Vorgängern Zoki Barisic und Mike Büskens.

Kein Rapid-Trainer hatte eine schlechtere Bilanz
Fakt ist: Sein Punkteschnitt (0,79) nach 14 Partien ist der schlechteste aller Rapid-Trainer seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Das wissen auch die Verantwortlichen in Hütteldorf. Im Doppel in St. Pölten (Samstag in der Liga, Mittwoch im Cup) geht es um seinen Job, für Rapid in der Liga gegen den Abstieg und im ÖFB-Cup-Viertelfinale um die Mini-Chance Europacup.

Canadi gibt sich weiter kämpferisch, sagt: "Eine Situation, wie wir sie derzeit erleben, ist auch mir als Trainer neu. Aber ich bin bereit, mich ihr zu stellen. Unser Fokus liegt voll auf St. Pölten, und wir tun alles dafür, dass wir uns dort gemeinsam hoffentlich zweimal innerhalb weniger Tage über einen Sieg freuen können."