Rapid fürchtet um "Österreicher-Topf"

Zu viele Legionäre?

Rapid fürchtet um "Österreicher-Topf"

Rapid könnte Probleme haben am "Österreicher-Topf" beteiligt zu sein.

Der "Österreicher-Topf" schüttet Geld aus an österreichische Vereine die bevorzugt österreichische Spieler einsetzen. Nicht mehr als sechs Legionäre dürfen auf dem Spielerblankett stehen. Rapid hat sich die letzten Jahre immer dran gehalten und auch ordentlich am Kuchen mitnaschen dürfen.

Nur Platz auf Trbüne für Tomi?
Nach der  Verpflichtung des Georgiers Kvilitaia wird es aber eng mit der Begrenzung. Jelic, Hofmann und Tomi sind noch verletzt, wenn diese drei zurückkommen muss zwangläufig ein Angreifer auf die Tribüne WENN Rapid weiter am Topf partizipieren will. Wenn man sich die Stürmer-Hackordnung bei Rapid vor Augen führt, wird wohl der 31-jährige Spanier Tomi durch die Finger schauen. Mit Joelinton, Jelic und jetzt Kvilitaia stehen drei ausländische Stürmer in der Rangordnung vor ihm.

Büskens kannte "Österreicher-Topf" nicht
Rapid-Trainer Büskens wusste zuerst gar nichts von dieser Regelung, denn einen "Deutschland-Topf" gibt es in der deutschen Bundesliga nicht.
"Der Fußball an sich profitiert davon, junge Österreicher kommen nach und werden begehrt fürs Ausland. Es hat sich gut entwickelt, für die Zukunft des Fußballs in Österreich ist es eine sehr gute Sache", schilderte der 48-Jährige seine Sicht.