Das spricht für Leipzig & das für Dortmund

Haaland-Wechsel

Das spricht für Leipzig & das für Dortmund

Wo zieht es das norwegische Supertalent hin: Zum Schwesterklub oder doch in den Signal-Iduna-Park?

Alle jagen Tormonster Erling Haaland. Der 19-jährige Norweger von Red Bull Salzburg ist heiß begehrt. Mit seiner Trefferquote machte er sich weit über die Landesgrenzen Österreichs einen Namen. Nachdem bereits Premier-League-Clubs nach ihm geangelt haben, versucht nun die Deutsche Bundesliga das Supertalent zu locken.

Bayernmachte bereits einen Rückzieher, nun gelten der BVB und Bullen-Schwesterclub RB Leipzig als heißeste Kandidaten. Aber was spricht für welchen Club?

Die Vorteile von Leipzig liegen klar auf der Hand. Beim Schwesterclub müsste Haaland sich keine neue Spielphilosophie aneignen. Sowohl Salzburg als auch Leipzig setzen auf das gleiche System. Zudem wäre Julian Nagelsmann vielleicht genau der richtige Trainer für Haaland. Dem Leipzig-Coach wird nachgesagt, besonderns mit jungen Talenten gut zusammenarbeiten zu können und sie zu fördern. Bestes Beispiel: Timo Werner. Der 23-Jährige hat sich in Leipzig derart gut entwickelt, dass er nun bei mehreren Top-Klubs auf der Liste steht. Mit Haaland hätte Nagelsmann dann auch gleich den perfekten Ersatz für Werner.

Aber auch Dortmund hat seine Vorzüge. Der BVB hat derzeit nämlich einen akuten Stürmermangel. Es gibt derzeit nur Paco Alcacar, der gelernter Mittelstürmer ist. Ein Grund mehr für Dortmund um Goalgetter Haaland zu kämpfen. Außerdem erhöht dies die Chancen des 19-Jährigen enorm gleich von Beginn an zu spielen. Aber auch die Spielstätte des eventuell neuen Klubs könnte überzeugen. Immerhin fasst der Signal-Iduna-Park 80.000 Menschen - doppelt so viele wie in Leipzig. Und nicht zuletzt das liebe Geld. Dortmund könnte Erling Haaland wesentlich mehr zahlen als die Konkurrenz, In Leipzig würden nicht mehr als vier Millionen rausschauen. Der BVB könnte mit einer ganz anderen Summe locken.

Feststeht, dass Haalands Ablöse von 20 Millionen Euro für beide Klubs kein Problem wäre. Nun gilt es abzuwarten, wer das verlockendere Angebot macht.