Wohlfahrt

Austria Wien

Wohlfahrt: Attacke gegen eigene Fans

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Was ist denn in Favoriten los? Nun übt auch der Sportchef heftige Kritik.

"Vielleicht verstehen die Fans unser Spiel nicht, nur wir verstehen auch nicht, warum gegen den AC Milan über 30.000 Zuseher kommen und gegen St. Pölten nur 4.000", schimpfte Raphael Holzhauser. Beim 5:1 gegen St. Pölten waren zwischenzeitlich Pfiffe von den Rängen ertönt. Sehr zum Unverständnis der Austrianer.

Im Vorfeld des Bundesliga-Schlagers gegen Red Bull Salzburg gab es die nächste Attacke gegen den eigenen Anhang. "Wenn Kritik kommt, ist die immer verständlich. Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung - vom Leben oder vom Fußball", zeigte sich Franz Wohlfahrt gegenüber Sky zunächst versöhnlich, bevor er loslederte.

"Ich verstehe die Pfiffe nicht"

Er sei vom violetten Weg überzeugt und kann die lautstarken Unmutsbekundungen der Fans nicht nachvollziehen: "Ich verstehe die Pfiffe nicht: Wie souverän soll man denn noch auftreten? Soll man jeden Ball sofort in die Spitze spielen? Das ist nicht souverän. So verlierst du nur den Ball."

Wohlfahrt versuchte jedoch auch, zu beschwichtigen. "Eine Entwicklung soll oder wird stattfinden, um gewisse Situationen noch schneller zu lösen. Das ist unser Ziel", so der 53-Jährige abschließend. Ob das reicht, um die Wogen zu glätten?

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