Last-Minute-Sieg

So wild feiert Rapid den Einzug ins Cup-Finale

Rekordmeister steht erstmals seit 2005 wieder im Cup-Finale.

Erstmals seit 12 Jahren steht Rapid im Cup-Finale. Die Wiener feierten gegen den LASK vor 18.200 Zuschauern im Weststadion einen Last-Minute-Erfolg, fixieren das Endspiel am 1. Juni gegen Titelverteidiger Salzburg. Der LASK verliert trotz guter Leistung erstmals nach 17 unbesiegten Pflichtspielen.

LASK stark - Rapid in Hälfte 1 ohne Torschuss

Den besseren Start erwischten die Linzer: Erdogan köpfte drüber (2.), Knoflach parierte einen von Wöber abgefälschten Schuss stark (7.). Und Rapid? Die Wiener, bei denen Traustason sein Comeback feierte, agierten fehleranfällig, unkonzentriert und nach vorne völlig ideenlos. Die Folge: Grün-Weiß blieb in Hälfte 1 ohne Torschuss. Die Mannschaft wurde mit einem Pfeifkonzert in die Kabine begleitet. Der Auftritt änderte sich aber auch nach der Pause zunächst nicht. Zwar näherte sich Murg (46.) dem Tor an, Gefahr kam dabei aber kaum auf. Im Gegensatz zum Linzer Offensivspiel: Michorl traf aus 20 Metern die Stange, Knoflach parierte den Nachschuss gegen Fabiano (58.). Wie aus dem Nichts schlug Grün-Weiß dann aber zu. Murg nahm aus 18 Metern Maß, traf ins rechte Eck - mit dem 1. Rapid-Schuss auf das Tor (76.). Doch der LASK steckte nicht auf, warf alles nach vorne - und wurde belohnt: Ex-Rapidler Gartler traf in Minute 92 zum 1:1. Aber damit nicht genug - Rapid hatte noch eine Antwort: Der eingewechselte Joelinton traf in der 94. Minute zum 2:1. Grün-Weiß jubelt, darf weiter vom ersten Cup-Titel seit 22 Jahren träumen und hält die Chance auf einen internationalen Startplatz am Leben.

Nach dem Spiel wurde in der Kabine wild gefeiert. Haupt-Antreiber war dabei der erst 23-jährige Tormann Tobias Knoflach.