Rapid: Wind schuld an Cup-Out

Auch "Boden zu stumpf"

Rapid: Wind schuld an Cup-Out

Rapid-Coach Barisic suchte nach Cup-Out Gründe für die Blamage.

Ein Doppelschlag durch Manuel Kerhe (25.) und Christopher Wernitznig (28.) brachte Rapid um die Chance auf den Gewinn der ersten Cup-Trophäe seit 20 Jahren. Der Anschlusstreffer durch Philipp Schobesberger (95.) kam viel zu spät. Vor allem für Wernitznig war es eine Genugtuung. Der Kärntner hatte die Niederlage am Karsamstag durch einen kapitalen Abwehrschnitzer eingeleitet. "Schön dass ich der Mannschaft wieder was zurückgeben konnte", meinte der Flügelspieler.

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Rapid haderte über die schlechten Platzverhältnisse. "Der Boden war sehr stumpf, da kann man nicht gut rausspielen. Auch der Wind war ein Problem", betonte Trainer Zoran Barisic, der in den ersten 45 Minuten nur einen gefährlichen Angriff seines Teams gesehen hatte. Dazu kam schlechtes Abwehrverhalten bei beiden Gegentreffern. "Wir wissen, dass der WAC eigentlich nur Konter spielen kann, das hätten wir unterbinden müssen", war Verteidiger Mario Sonnleitner verärgert.

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Jetzt wartet Salzburg
Erst nach Seitenwechsel kam Rapid mit dem Wind im Rücken ins Spiel. Die schwarze Serie in Wolfsberg blieb mit nur zwei Remis in sechs Spielen dennoch bestehen. Viel Zeit, darüber nachzudenken, bleibt den Rapidlern nicht. Am Sonntag steht in der Liga der Schlager zwischen dem Tabellenzweiten und Spitzenreiter Salzburg auf dem Programm.