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Frankreich

Gesetz zum Schutz der Referees

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Französisches Parlament beschließt Gesetz, mit dem Schiedsrichter aller Sportarten vor Gewalt beschützt werden sollen.

Gemäß des neuen Gesetzes können Gewaltakte gegen Referees, die zu Verletzungen und in Folge davon zu einem Arbeitsausfall von mehr als acht Tagen führen, mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und Geldstrafen von bis zu 75.000 Euro geahndet werden. "Das ist die passende Antwort auf die von Schiedsrichtern zuletzt geäußerten Bedenken", erklärte Sportminister Jean-Francois Lamour.

Gewalt gegen Unparteiische hatte in den vergangenen Jahren signifikant zugenommen. Ein Schiedsrichter eines Amateurspiels im vergangenen Mai hatte etwa einen partiellen Verlust seines Augenlichts erlitten, nachdem er von Zuschauern mit Steinen beworfen worden war.

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