Gesperrter Juve-Coach fordert Freispruch

Manipulations-Skandal

Gesperrter Juve-Coach fordert Freispruch

Antonio Conte beteuert weiterhin seine Unschuld.

Juventus Turins Trainer Antonio Conte hat in der italienischen Fußballwett-Affäre erneut seine Unschuld beteuert und einen Freispruch in der Berufungsverhandlung gefordert. "Ich war nie an Ergebnisabsprachen beteiligt und habe nie auch nur davon gewusst", sagte der 44-jährige Coach in einem am Dienstag erschienenen Interview der "Gazzetta dello Sport". Conte werden nicht angezeigte Ergebnismanipulationen in der Saison 2010/2011 bei seinem Ex-Club Siena vorgeworfen.

Urteil am Mittwoch?
Sein einziger Fehler sei gewesen, auf Anraten seiner Anwälte zunächst einen Vergleich mit einer Sperre von drei Monaten anzustreben. "Man akzeptiert keinen Vergleich, wenn man unschuldig ist", meinte Conte. Im Wettprozess forderten seine Verteidiger am Montag vor dem Bundesgericht des italienischen Fußballverbands (FIGC) einen Freispruch. Das Urteil des Berufungsgerichts wird am Mittwoch erwartet. In erster Instanz war Conte zu einer Sperre von zehn Monaten verurteilt worden.

Juve-Spieler weiter unter Verdacht
In weiteren Berufungsverhandlungen mussten sich am Dienstag unter anderen die in erster Instanz vom Verdacht der Spielmanipulation freigesprochen Juve-Spieler Leonardo Bonucci und Simone Pepe verantworten. Die Anklage hatte Berufung gegen die Freisprüche eingelegt. Beide Spieler weisen die Vorwürfe zurück.

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