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Offiziell bestätigt

Hertha: Beichler-Transfer ist fix

Der 21-Jährige verlässt Graz und geht in die Zweite Liga nach Deutschland.

Der Transfer eines weiteren österreichischen Fußballers ins Land des WM-Dritten Deutschland ist perfekt. Daniel Beichler und Hertha BSC haben am Montag den Vier-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der deutsche Zweitligist vermeldete den Transfer am Montagabend als perfekt.

Erstes Auswärtsspiel als besondere Aufgabe
"Der Verein will den Aufstieg schaffen, da will ich meinen Teil dazu beitragen. Hertha hat ehrgeizige Ziele, die habe ich auch", wurde der 21-Jährige auf der Club-Homepage (www.herthabsc.de) zitiert. Der Grazer ist der zehnte Neuzugang des Bundesliga-Absteigers.

Beichler konnte bei seiner Präsentation auch mit einer Anekdote aufwarten. Die Großmutter des ÖFB-Teamkickers heißt nämlich Hertha - und stammt aus der deutschen Hauptstadt. Dem nicht genug. Gleich in der zweiten Runde gibt es eine weitere Besonderheit: "Das erste Auswärtsspiel ist in Düsseldorf. Da ist meine Mutter geboren."

Präsentation am Dienstag
Der 21-jährige Offensivspieler, der am Samstag beim 3:0 der Steirer in Ried nicht mehr im Einsatz gewesen war, absolvierte am Montag in Berlin den medizinischen Test. "Am Dienstag wird er in der deutschen Hauptstadt offiziell präsentiert und absolviert dann ab 17.00 Uhr sein erstes Training", verriet Beichler-Manager Max Hagmayr über seinen Schützling, der bisher fünf Länderspiele (kein Tor) für das ÖFB-Team bestritten hat.

Chancen auf Stammplatz groß
Laut "B.Z.", der größten Berliner Zeitung, wechselte Beichler für 650.000 Euro von der Mur an die Spree. Die Chancen, dass der Neo-Legionär in den Reihen des Bundesliga-Absteigers in der Zweiten Liga vom Start weg spielt, haben sich zusätzlich erhöht. Denn Mittelfeldmann Patrick Ebert hat sich am Samstag in einem Testspiel im Rahmen des Trainingslagers in Oberstaufen einen Kreuz- und Seitenbandriss im rechten Knie zugezogen und fällt rund ein halbes Jahr aus.

Universell einsetzbar
Beichlers Vorteil sind seine Allround-Fähigkeiten. Er kann im 4-2-3-1-System von Trainer Markus Babbel jede Offensiv-Position spielen. Die Stärken des Österreichers liegen zwar genau wie jene von Ebert auf der Außenbahn, aber auch ein Einsatz hinter den Spitzen ist denkbar. Babbel kehrte am Sonntag mit seinem Kader aus Bayern zurück. Die täglichen Laufeinheiten ab 7.30 Uhr, die bei den Berlinern aufgrund miserabler Laktaktwerte eingeführt worden waren, sind Vergangenheit.