Hoeneß-Prozess: Presseplätze rasch vergriffen

Nach nur 27 Sekunden

Hoeneß-Prozess: Presseplätze rasch vergriffen

Der Prozess gegen Bayern-Boss Uli Hoeneß wird zum Medienspektakel.

Die 49 Presseplätze für den Steuerprozess gegen FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß sind innerhalb von 27 Sekunden vergeben worden. Für die am Mittwoch vor einer Woche um Punkt 12.00 Uhr gestartete Akkreditierungsfrist sei am selben Tag um 12.00:27 Uhr auf dem Justiz-E-Mailserver das letzte Akkreditierungsgesuch eingegangen, das berücksichtigt werden konnte, teilte das Oberlandesgericht München mit.

Insgesamt 454 verschiedene Medien und freie Journalisten haben Zugang zu dem am 10. März beginnenden Verfahren beantragt. Damit konnte der größte Teil der Bewerber nicht berücksichtigt werden. Neben den 49 Plätzen für Journalisten gibt es 51 weitere Plätze, die frei zugänglich sind.

Hoeneß ist wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe angeklagt. Er soll die Erträge aus einem heimlich von ihm in der Schweiz geführten Konto nicht versteuert haben. Der Fußball-Funktionär hatte deshalb Selbstanzeige erstattet, diese war nach Auffassung der Staatsanwaltschaft aber nicht vollständig, weshalb es nun zum Prozess kommt.

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