Ballon d'Or Gala - Trostpreis für Lewandowski

Lionel Messi ist Weltfußballer des Jahres 2021

Lionel Messi holt sich den Ballon d'Or und ist Weltfußballer des Jahres 2021! Robert Lewandowski erhält den "Trostpreis" für den besten Stürmer des Jahres.

Lionel Messi wurde in Paris mit Ballon d‘Or zum 7. Mal als bester Fußballer gekrönt.

Das Pariser Theatre du Chatelet - 2.000 geladene Gäste und Millionen TV-Zuschauer fiebern der spannendsten Entscheidung des Abends entgegen. Wer erhält den „Ballon d‘Or“ als Fußballer des Jahres? Stürmer-Legende Didier Drogba lüftete das Geheimnis: „Lionel Messi!“

 

 

Favorit Lewandowski bekam Torjäger-Trostpreis

Was für eine Überraschung! Sechs Mal hatte der argentinische Stürmer die begehrte Krone erobert. Doch heuer machte er mehr Schlagzeilen mit dem Wechsel vom FC Barcelona zu Paris SG, als mit seinen Torjäger-Qualitäten.

Der als Favorit gehandelte Robert Lewandowski geht wieder leer aus! Dabei war es das Jahr des 33-jährigen Pole im Diensten des FC Bayern: In 53 Pflichtspielen hat er unglaubliche 64 Tore erzielt. Verdient hätte er die wegen Corona 2020 ausgefallene Ballon d‘Or-Trophäe schon letztes Jahr, als er nach dem Triple-Gewinn mit Bayern „nur“ FIFA-Weltfußballer des Jahres geworden war.

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Robert Lewandowski
× Robert Lewandowski

So muss sich Lewandowski mit dem Trostpreis "Stürmer des Jahres“ begnügen. Trost kam von Messi: „Irgendwann wirst auch du gewinnen.“ Chelsea ist Klub des Jahres, Alexia Putellas ist Weltfußballerin des Jahres.

Messi verteidigt damit seine Auszeichnung von 2019. Der Argentinier verpasste zwar mit dem FC Barcelona die spanische Meisterschaft, holte aber mit dem argentinischen Nationalteam seinen ersten Titel: die Copa America.

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Lionel Messi ist Weltfußballer des Jahres 2021
× Lionel Messi ist Weltfußballer des Jahres 2021

Die weiteren Ränge belegen Real-Torjäger Karim Benzema und der Champions-League-Sieger N'Golo Kante. Cristiano Ronaldo wird nur Sechster und hat nun schon zwei Ballon-d'Or-Auszeichnung weniger als sein ewiger Rivale Messi. Kylian Mbappé wird Neunter.

Messi über die Auszeichnung

„Das ist unglaublich, wieder hier zu stehen und hierher zurückzukehren. Ich wusste nicht, ob ich noch einmal hier auf der Bühne stehen würde. Ich hab mich immer gefragt, wann der richtige Moment ist, mich zurückzuziehen. Doch jetzt bin ich in Paris, wo ich auch sehr glücklich bin und große Lust habe, Titel zu gewinnen“, sagte Messi in seiner Dankesrede.   

Ronaldo sauer auf Mitorganisator

Der bei der Zeremonie nicht anwesende Ronaldo attackierte indes kurz davor den Mitorganisator der Auszeichnung scharf. "Pascal Ferré hat gelogen, er hat meinen Namen benutzt, um für sich selbst zu werben und für die Zeitung, für die er arbeitet", schrieb Ronaldo auf Instagram. Damit ging er auf Äußerungen des Chefredakteurs von "France Football" ein, der behauptet hatte, dass Ronaldos größtes Ziel sei, seine Karriere mit mehr Goldenen Bällen als sein Dauerrivale Lionel Messi zu beenden. "Es ist inakzeptabel, dass die Person, die für die Verleihung eines so prestigeträchtigen Preises verantwortlich ist, auf diese Weise lügt, in absoluter Respektlosigkeit gegenüber jemandem, der France Football und den Ballon d'Or immer respektiert hat", ergänzte Ronaldo. 

Video zum Thema: Ronaldo übte harsche Kritik an Ballon d'Or Veranstalter