Boateng kritisiert eigene Stürmer

Unruhe bei Bayern

Boateng kritisiert eigene Stürmer

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Nach der 0:1-Niederlage gegen Atlético herrscht Unruhe bei Bayern.

"Wir haben vorn nicht viel Bewegung gehabt, dann ist es auch schwer, Anspielpunkte zu finden. Wenn man gesehen hat, wie die Stürmer von Atletico heute gearbeitet haben, dann ist das ein Unterschied gewesen. So kann man bei einer Top-Mannschaft nicht gewinnen", so Bayern-Abwehrchef Boateng zu Sport1.

Boateng spricht eigene Stürmer an
Und der Abwehrrecke holt weiter aus, nimmt sich - wie man ihn kennt - kein Blatt vor den Mund. Offensiv wurde  "kein Ball gehalten". Auch die Spieleröffnung wird kritisiert: "Zum Spielaufbau brauchen wir drei, vier Leute, nicht sechs, und die anderen fehlen dann vorn. Da ist es schwer, in den Zweikampf zu kommen, wenn wir den Ball verlieren, weil wir zu weit hinten stehen."

Vor allem im Mittelfeld wurde den Bayern von Atlético die Schneid abgekauft. Griezmann war nicht zu halten, Vidal war zu ungestüm, verursachte sogar einen Elfer, Xabi Alonso und Thiago waren gegen das Atlético-Mittelfeld unterlegen. Dazu Boateng: "Insgesamt war das Zentrum auch zu weit offen, da haben wir Atletico zu viel Zeit gelassen. Wenn man nicht draufgeht, kann jede Mannschaft der Welt schnelle Gegenstöße fahren, nicht nur Atletico."

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