Thomas Müller

Bundesliga

FC Bayern beendet Krise mit 4:0-Kantersieg gegen Leverkusen

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Nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Serie gewann der Rekordmeister sein Heimspiel am Freitag gegen Bayer Leverkusen souverän mit 4:0.

München. Der FC Bayern München hat seine Ergebniskrise in der deutschen Fußball-Bundesliga auf eindrucksvolle Weise beendet. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Serie gewann der Rekordmeister sein Heimspiel am Freitag gegen Bayer Leverkusen souverän mit 4:0. Dadurch kletterte das Team von Trainer Julian Nagelsmann, der in den vergangenen Wochen in der Kritik stand, vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz mit zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Union Berlin.

Die Leverkusener stecken dagegen nach der fünften Saisonniederlage tief im Tabellenkeller fest, für Trainer Gerardo Seoane wird der Druck nun noch größer. Die Tore für die von Beginn an dominanten Bayern erzielten die deutschen Nationalspieler Leroy Sané (3.), Jamal Musiala (17.) und Thomas Müller (84.) sowie der zuletzt schwächelnde Sadio Mané (39.). Für den Neuzugang von Liverpool war es der erste Liga-Heimtreffer für die Münchner, bei denen der ÖFB-Internationale Marcel Sabitzer bis zur 66. Minute im Einsatz war.

Bayern-Fans nutzten die Partie zum Protest

Die Bayern-Fans nutzten die Partie zum Protest gegen Aussagen des Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß über den WM-Gastgeber Katar. "Staatsbesuche, Trainingslager, Tausende Tote für WM-Jubel... Besser geht's nur dem eigenen Gewissen, Uli H.!", stand auf Spruchbändern. Hoeneß hatte am vergangenen Wochenende in der Sport1-Sendung "Doppelpass" den wegen der Menschenrechtslage und Situation für ausländische Arbeiter umstrittenen WM-Ausrichter Katar gegen Kritik verteidigt.

Die staatliche Fluglinie Qatar Airways ist einer der großen Sponsoren der Bayern, die ihr Winter-Trainingslager auch in dieser Saison wieder in dem Emirat beziehen wollen. Diese Geschäftsbeziehung ist in der Fanszene seit längerer Zeit ein Reizthema. Im Herbst 2021 hatte das Thema bei einer Mitgliederversammlung für Streit und am Ende für Chaos gesorgt.

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