Bayern - Hertha BSC

Deutsche Bundesliga, ab 18:30 LIVE

Bayern vor Krisen-Hertha gewarnt

Titelverteidiger empfängt Hertha BSC am 3. Spieltag der deutschen Bundesliga. Wichtige Stützen kommen zurück.

Die etwas holprige Saisonvorbereitung ist lange vergessen und die Bayern sind mittlerweile voll in der Spur: Nach drei Pflichtspielsiegen in Folge zuletzt wollen die Münchner nun auch in der Bundesliga wieder Druck auf die Tabellenspitze machen. Dass das Team von Julian Nagelsmann nun gegen den Tabellenletzten aus Berlin (Samstag, 18:30 Uhr im Sport24-LIVE-Ticker) einen vermeintlich leichten Gegner vor der Brust hat, davon wollte der FCB-Coach am Freitag nichts hören: "Wer Letzter und Erster ist, ist nach dem zweiten Spieltag komplett egal. Gegen jeden Gegner bekommst du drei Punkte. Wir wollen unserem Leistungsanspruch gerecht werden und den 25.000 Zuschauern eine tolle Leistung liefern", forderte der 34-Jährige.

Das klare Ziel ist es, mit einem weiteren Erfolgserlebnis in die Länderspielpause Anfang September zu gehen: "Es geht um drei Punkte – und die wollen wir holen!" Der Titelverteidiger kann wieder auf Tormann Manuel Neuer, Torjäger Robert Lewandowski und Mittelfeldantreiber Leon Goretzka bauen. "Alle drei werden spielen können. Sie sind wieder bei hundert Prozent der Kräfte angekommen", erläuterte Bayern-Coach Julian Nagelsmann, der den punktlosen Gegner "keinesfalls unterschätzen" wollte.

Die Münchner, die seit 1977 nicht mehr zu Hause gegen die Hertha verloren haben, sind eines von vier Teams, das ungeschlagen bei vier Zählern halten.

Unglückliche Spiele von Hertha

Für die Berliner verlief der Saisonstart alles andere als optimal. Sowohl beim 1. FC Köln (1:3) als auch gegen den VfL Wolfsburg (1:2) lag das Team von Pál Dárdai zwar zwischenzeitlich in Führung, stand am Ende aber mit leeren Händen da. Somit geht die Hertha als Tabellenletzter in den Spieltag – doch für ihren Coach kommt der deutsche Rekordmeister in dieser schwierigen Situation gerade richtig: "Gegen große Mannschaften hast du weniger Druck – das hat mit Sicherheit etwas mit psychologischen Faktoren zu tun. Das Spielfeld ist gegen jeden Gegner gleich groß und wir spielen auch gegen Mannschaften wie Bayern München zwei Mal pro Saison", erklärte der Ungar und schöpfte Hoffnung aus früheren Duellen mit den Bayern. "Gegen München haben wir uns oft gut präsentiert, wir bleiben unserer Linie treu!"