Hütter schießt Leipzig in die Krise

DFB-Pokal

Hütter schießt Leipzig in die Krise

Trainer Adi Hütter schockt mit Eintracht Frankfurt im Pokal RB Leipzig - 3:1.

"Wir können auf das Weiterkommen gegen den Vorjahresfinalisten stolz sein. Wir haben einen Topgegner ausgeschaltet", freute sich Trainer Adi Hütter. Er setzte sich mit Frankfurt im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen RB Leipzig mit 3:1 durch. André Silva (16./Elfmeter) und Filip Kostic (51., 95.) erzielten die Tore für die Eintracht, die im Sechzehntelfinale der Europa League auf Red Bull Salzburg trifft. Dem eingewechselten Leipziger Neuzugang Dani Olmo (69.) gelang nur der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 1:2. Hütter: "Ich wollte mit dem 4-3-3 Julian überraschen. Das hat geklappt, ich habe eine tolle Leistung gesehen." Damit steht er mit seiner Mannschaft im Viertelfinale - für Leipzig gab es hingegen die nächste Enttäuschung im Jahr 2020. Seit drei Pflichtspielen sind die Bullen schon ohne Sieg.

Leipzig-Coach haderte mit Chancenverwertung

Leipzig-Coach Julian Nagelsmann haderte nach dem Schlusspfiff. "Wir hatten sehr gute erste zehn Minuten und drei sehr gute Chancen, diese aber nicht verwertet. Das ist der Unterschied zur Hinrunde, als wir aus diesen Möglichkeiten immer einen reingemacht haben. Vier gute Abschlüsse im Strafraum in der ersten Halbzeit müssen für ein Tor reichen", ärgerte sich der Bullen-Trainer. Torschütze Olmo fügte hinzu: "Wir sind natürlich sehr enttäuscht über das Ergebnis. Wir müssen jetzt aus unseren Fehlern lernen und weiter hart arbeiten. Wir sind immer noch in zwei Wettbewerben voll im Rennen."