Neues Flügel-Duo gänzt bei Bayern-Gala

Im 'Robbéry'-Stil

Neues Flügel-Duo gänzt bei Bayern-Gala

Ein neues Duo stand bei der Bayern-Gala gegen Schalke besonders im Mittelpunkt.

Nur 26 Tage nach dem Champions-League-Gewinn sind David Alaba und Bayern München mit einer neuerlichen Machtdemonstration in die neue Saison der deutschen Fußball-Bundesliga gestartet. Das 8:0 (3:0) gegen wehrlose Schalker fand am Freitagabend naturgemäß viel Anklang bei Trainer Hansi Flick: "Es war uns wichtig zu zeigen, dass wir auch in dieser Saison da sind." Ein Duo Stand dabei im Mittelpunkt.
 
Dreifach-Torschütze Serge Gnabry und Königstransfer Leroy Sane brillierten als Flügelzange in den Trikots mit dem 7er und 10er so, wie es ein Jahrzehnt lang die Bayern-Legenden Franck Ribery und Arjen Robben getan hatten. "Vorne hatten wir enorm viel Speed", bestätigte Flick, bremste aber auch: "Wir hatten das erste Spiel. Machen wir mal langsam jetzt."
 
 

"Sind immer noch hungrig"

Sane legte seinem DFB-Teamkollegen Gnabry zwei Tore auf, eines erzielte der 24-Jährige bei seinem Bayern-Debüt gegen seinen Ex-Club selbst. "Ich bin sehr glücklich. Es hat sich sehr gut angefühlt, endlich mit den Jungs zusammen Fußball zu spielen", sagte Sane, der nach seinem auskurierten Kreuzbandriss deutlich an Fahrt aufnimmt. "Die Jungs sind immer noch hungrig, obwohl sie das Triple gewonnen haben."
 
Tempo, Spielwitz, Tricksereien - Schalke mit ÖFB-Teamkicker Alessandro Schöpf war in der zuschauerlosen Allianz-Arena gnadenlos unterlegen "gegen die im Moment wahrscheinlich beste Mannschaft der Welt", wie Coach David Wagner anerkennend feststellte. Hingegen weist die erste Tendenz das Team aus Gelsenkirchen als Abstiegskandidat aus.
 
Der Krisenclub ist nun saisonübergreifend seit insgesamt 17 Bundesliga-Partien sieglos. Nur einmal verloren die Königsblauen höher: 1967 beim 0:11 gegen Borussia Mönchengladbach. "Das war schlecht. Wir haben nicht gut gespielt, Bayern war in herausragend guter Verfassung", sagte Wagner. Dass sein Team nach dem 0:4 und 0:5 weiter nach vorne spielen wollte, nannte er schlicht "naiv". Der Druck auch auf ihn vor dem Heimspiel gegen Bremen in einer Woche ihn wächst.