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PSG-Absage: Wechselt "Auba" trotzdem?

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Paris Saint-Germain hat kein Interesse mehr an einer Verpflichtung des BVB-Goalgetters.

Ende Mai wirkte es so, als wäre der Transfer kurz vor der Vollendung. Doch nun ist der Deal offenbar geplatzt. Wie BILD berichtet, hat Paris Saint-Germain kein Interesse mehr an einer Verpflichtung des BVB-Stars Pierre-Emerick Aubameyang. Der 27-jährige Gabuner passe nicht ins taktische Konzept von PSG-Trainer Unai Emery, so der Bericht. Während dieser nach einem klassischen Stoßstürmer suche, könnte "Auba" mit einem Abgang nach China zum Rekordtransfer der deutschen Bundesliga werden.

Wie "kicker" nun berichtet, soll der Torschützenkönig nach dem geplatzten Deal mit PSG nun vor einem Wechsel nach China stehen. Nur der Klub "Tianjin Quanjian" soll die exklusiven Gehaltsvorstellungen des BVB-Stars, die bei mehr als zehn Millionen Euro netto pro Jahr liegen, erfüllen können.

Erneute Verhandlungen

Schon im vergangenen Winter habe sich der chinesische Super-League-Verein um einen Transfer des BVB-Spielers bemüht. "Leider hat Borussia Dortmund unser Angebot zurückgewiesen, mit der Begründung, dass sie Aubameyang für die laufende Champions-League-Saison brauchen", erklärte Trainer Fabio Cannavaro damals.

Nun könnten jedoch erneute Verhandlungen bevorstehen. Kostspielig wird ein etwaiger Transfer zu "Tianjin Quanjian" für den chinesischen Klub jedoch allemal, ist Aubameyang bekanntlich noch bis 2020 vertraglich an den BVB gebunden.

Teuerster Bundesligatransfer aller Zeiten

Für das Fachblatt "kicker" könnte es sogar zum teuersten Bundesligatransfer aller Zeiten kommen. Bisher trägt Kevin de Bruyne diesen Titel. Er wechselte im Jahr 2015 für 75 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Manchester City.

Im Falle des Gabuners könnte diese Summe noch einmal erhöht werden. Sollte ein Wechsel zustande kommen, würde Auba bis 2021 bei "Tianjin Quanjian" unterschreiben, so der "kicker". Laut dem Bericht hätte BVB-Sportdirektor Michael Zorc gern noch im Juni dieses Jahres Klarheit darüber, wie sich die Zukunft des BVB-Top-Stürmers gestalten wird.

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