Messi-Ärger um Auswechslung bei Heimdebüt

Zittersieg für PSG gegen Lyon

Messi-Ärger um Auswechslung bei Heimdebüt

PSG bleibt in der Liga weiterhin makellos - der Hauptstadtklub holte einen Last-Minute-Sieg gegen Lyon.

Das Starensemble von Paris Saint-Germain hat am Sonntag in der französischen Fußball-Meisterschaft einen Last-Minute-Heimsieg über Olympique Lyon eingefahren. Der Hauptstadt-Club lag zunächst durch einen Treffer von Lucas Paqueta (54.) in Rückstand, ehe Neymar (66.) und Mauro Icardi (93.) die Partie drehten. Lionel Messi traf mit einem Freistoß das Lattenkreuz (37.) und wurde in der 76. Minute ausgetauscht. Und das passte dem Argentinier gar nicht. Nach der Auswechslung hatte Messi sogar den Handschlag mit Trainer Pochettino verweigert. Das gab sicherlich noch Gesprächsstoff.

Der Superstar wartet noch auf sein erstes Tor für die Pariser, die in der sechsten Runde ihren sechsten Sieg holten. 

Pochettino: "Das muss nicht jedem gefallen"

Die Sporttageszeitung „L‘Equipe“ fragte den Trainer über die Auswechslung Messis. „Man muss für das Wohl der Mannschaft Entscheidungen treffen. Manchmal gibt es positive Folgen, manchmal negative. Ich bin da, um diese Entscheidungen zu treffen. Das muss nicht jedem gefallen“, sagte Pochettino, der bei den PSG-Fans schon einen schweren Stand hat.

Bei der Auswechslung gab es ein kleines Wortgefecht zwischen Messi und Pochettino. "Ich habe ihn gefragt, wie es ihm geht. Er hat mir gesagt, dass es ihm gut geht, ohne Probleme", entgegnete der PSG-Coach.

 

Unterdessen hat sich AS Monaco drei Tage nach dem 1:0-Heimerfolg über Sturm Graz in der Europa League mit einem 2:2 bei OGC Nizza zufriedengeben müssen und liegt in der Tabelle mit fünf Punkten aus sechs Partien nur auf Platz 13.

Alexander Golowin brachte die Gäste in Führung (39.), ehe das überlegene Team aus Nizza nach 73 Minuten mit 2:1 in Führung lag. Wissam Ben Yedder (77.) rettete immerhin noch einen Punkt für Monaco, das im Finish zudem Glück hatte: Nizzas Amine Gouiri scheiterte vom Elferpunkt (82.).