Pacult

Neuer Job

Ex-Rapid-Trainer wechselt nach Albanien

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Von Österreich nach Kukesi: Wiener unterschreibt bei Albaniens Meister.

Um 22:15 Uhr bestieg Peter Pacult am Dienstag das Flugzeug. Es ging nach Tirana, in die albanische Hauptstadt - zu einem neuen Abenteuer: Der 58-Jährige heuert dort bei Vorjahres-Meister FK Kukesi an und unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer mit Option auf eine weitere Saison. Das hat ÖSTERREICH exklusiv erfahren.

Für Pacult ist es die nächste Station auf der Balkan-Halbinsel: In Slowenien bei DNS Zavrc, beim kroatischen Erstligisten HNK Cibalia Vinkovci und in Serbien bei Radnicki Nis fand er in den letzten drei Jahren nicht sein Glück. Nach wenigen Monaten war bei jedem Verein Schluss. Unter teils höchst kuriosen Umständen!

Im Juni 2017 erklärte Pacult Goal.com: "Im Oktober 2015 bekam ich einen Anruf vom Präsidenten von Zavrc. Ich sollte die Mannschaft auf den vierten Rang führen, der zur Teilnahme an der Europa-League-Quali berechtigt hätte. Nach einem 1:1-Remis im Pokal gegen einen Zweitligisten, einem Spiel, in dem wir knapp 80 Prozent Ballbesitz und etliche Großchancen gehabt haben, schickte er mir eine SMS mit dem Inhalt, es wäre besser, wir würden uns trennen. Nach nur zwei Wochen."

© GEPA
Pacult

Kehrt der Erfolg zurück?

2011 musste Pacult den SK Rapid verlassen. Drei Jahre zuvor hatte er den bis heute 32. und letzten Meistertitel der grün-weißen Historie bejubelt. Erfolge, an die er weder bei RB Leipzig (damals Regionalliga) noch danach anschließen konnte. "Die letzten zwei, drei Stationen liefen sehr unglücklich", so der Wiener.

Jetzt soll er Kukesi, den Klub aus dem gleichnamigen 17.000-Einwohner-Ort, in das internationale Geschäft führen. Derzeit liegt man als Vierter zwölf Punkte hinter Leader Skenderbeu. Nur zwei Zähler fehlen auf Rang drei und damit einen Europa-League-Platz.

Bevor Pacult im Norden Albaniens nahe der Grenze zum Kosovo loslegt, geht es zum Trainingslager in die Türkei nach Antalya. Am 27. Jänner steht das erste Pflichtspiel auf dem Programm.

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