Die Zukunft von Thomas Müller bei den Vancouver Whitecaps könnte schneller ins Wanken geraten als gedacht.
Nicht einmal ein Jahr nach seinem Wechsel nach seinem Wechsel steht der Klub aus Vancouver vor einer ungewissen Zukunft. Der Klub soll verkauft werden - sogar ein Umzug in eine andere Stadt, möglicherweise in die USA, ist nicht ausgeschlossen.
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"Save the Caps"
Hinter den Kulissen kämpfen die Whitecaps seit Längerem mit wirtschaftlichen Problemen. Vor allem die Bedingungen rund um das Stadion, eingeschränkte Einnahmemöglichkeiten und strukturelle Hürden machen es schwierig, Investoren zu finden, die den Verein langfristig in Vancouver halten wollen. In den vergangenen 16 Monaten wurden Gespräche mit über 100 Interessenten geführt – ohne Ergebnis. Die aktuelle Eigentümergruppe, zu der auch Basketball-Ikone Steve Nash gehört, sucht deshalb weiterhin nach einer tragfähigen Lösung und appelliert gezielt an lokale Käufer.
Während die Verantwortlichen um eine Zukunft am Standort kämpfen, wächst unter den Fans die Sorge. Mit Protestaktionen unter dem Motto „Save the Caps“ machten Anhänger zuletzt deutlich, wie wichtig ihnen der Verbleib ihres Klubs ist. Die Whitecaps haben eine lange Tradition und sind fest in der Region verwurzelt – ein Umzug würde für viele einen herben Verlust bedeuten.
Sportlich hingegen läuft es für das Team rund, aktuell gehört Vancouver zu den Spitzenmannschaften der Western Conference. Doch dieser Erfolg bietet keine Garantie für Stabilität abseits des Platzes. Für Müller bedeutet die Situation vor allem eines: Unsicherheit. Statt sich ausschließlich auf Fußball zu konzentrieren, könnte schon bald die Frage im Raum stehen, in welcher Stadt er überhaupt noch spielen wird.