Die Spannung steigt – doch bei Real Madrid läuft die Vorbereitung auf das Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Bayern München am Mittwoch (ab 21 Uhr/live auf Canal+) alles andere als nach Plan. Denn ausgerechnet Kylian Mbappé sorgt für Sorgenfalten.
Der Grund: eEne Szene, die noch immer für Kopfschütteln sorgt. Beim enttäuschenden 1:1 gegen Girona kassierte der Franzose kurz vor Schluss einen brutalen Ellbogenschlag im Strafraum. Mbappé ging zu Boden, blutete stark – doch der Elfmeterpfiff blieb aus! Weder Schiedsrichter Javier Alberola Rojas noch der VAR griffen ein. Eine Entscheidung mit möglichen Folgen – allerdings nicht für die Unparteiischen, sondern für Real selbst.
Mabppé zeigt blutige Platzwunde
Denn Mbappé musste zuletzt im Training passen. Am Sonntag brach der 27-Jährige die Einheit wegen Schmerzen vorzeitig ab und arbeitete stattdessen nur individuell im Innenbereich. Wie heftig die Verletzung ist, zeigte er wenig später selbst: Auf Instagram präsentierte der Superstar die tiefe Platzwunde über der Augenbraue – genäht mit drei Stichen.
Offiziell spricht der Klub von einer Vorsichtsmaßnahme. Doch klar ist: Mbappé ist angeschlagen. Und das könnte zum echten Problem werden. Nach dem 1:2 im Hinspiel steht Real in München ohnehin unter Druck – jetzt wackelt auch noch der wichtigste Mann im Angriff. Ein Einsatz gilt zwar als wahrscheinlich, doch schmerzfrei wird der Franzose kaum auflaufen.
Bayern im Offensivrausch
Und als wäre die Ausgangslage nicht schon schwierig genug, wartet auf der anderen Seite ein Gegner in Torlaune. Die Bayern fegten zuletzt mit 5:0 über den FC St. Pauli hinweg und stehen nun bei unglaublichen 105 Saisontoren – so viele wie noch nie zuvor in der Bundesliga. Der alte Rekord aus der Saison 1971/72? Ebenfalls von den Münchnern – jetzt Geschichte.
Heißt: Real reist mit Sorgen – und trifft auf einen Gegner im Offensivrausch. Alle Augen richten sich damit auf einen Mann: Mbappé. Reicht es für den großen Auftritt – oder wird die Verletzung zum entscheidenden Faktor?