Verletztem Yapi droht Abschiebung

Nach Horror-Foul

Verletztem Yapi droht Abschiebung

Der Ivorer lebt seit neun Jahren in der Schweiz., ohne Job droht Abschiebung.

Das Horror-Foul des Ex-Rieders Sandro Wieser hat am vergangenen Wochenende die Schweiz erschüttert. Der Liechtensteiner traf seinen Gegenspieler Gilles Yapi mit voller Wucht am Knie, der Zürich-Star fällt mit schwersten Knieverletzungen (Kreuzbandriss, Seitenbandriss, Knorpelschaden und Meniskusverletzung) auf unbestimmte Zeit aus.

Wie der "Tagesanzeiger" berichtet, könnte dem Ivorer aufgrund seines Ausfalls nun sogar die Abschiebung drohen. Yapi lebt mit einer "Aufenthaltsbewilligung B" im Land, um diese beizubehalten muss er allerdings einen Job in der Schweiz haben. Genau das könnte für den Profi nun zum Problem werden: Der Vertrag des ehemaligen Basel-Kickers läuft im Sommer 2015 aus und würde sich nur verlängern, wenn er zwei Drittel aller Spieler für Zürich absolviert. Mit dieser Verletzung ein Ding der Unmöglichkeit!

Theoretisch müsste Yapi, der seit neun Jahren in der Schweiz lebt, seine Wahlheimat verlassen. Allerdings könnte der 32-Jährige einen Antrag auf unbeschränktes Aufenthaltsrecht stellen oder seinen Unfall als Härtefall einstufen lassen und somit einer Abschiebung entkommen. In den kommenden Wochen soll sich nun sein Berater um eine Lösung bemühen!