Rapid Wien gegen Legia Gdansk

Conference League

0:0 - Rapid verpatzt Hinspiel gegen Gdansk

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Obwohl Rapid im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde der Conference League gegen den polnischen Vertreter Legia Gdansk drückend überlegen war, kam man vor den eigenen Fans nur zu einem 0:0-Unentschieden.

Enttäuschender Europacup-Auftakt für Rapid: Die Wiener kommen im Hinspiel der 2. Qualifikations-Runde zur Conference League gegen Legia Gdansk nicht über ein 0:0 hinaus, verpassen den erhofften Heimsieg. Die Entscheidung um den Aufstieg folgt kommenden Donnerstag in Polen.

Mit vier Neuen und Burgstaller als Kapitän, aber ohne Bajic (Corona-positiv) und Greil (Adduktoren) im Kader, startete Rapid vor 12.700 Zuschauern im Weststadion das Europacup-Abenteuer. Bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 33 Grad bei Ankick taten sich die Wiener in einer von Beginn an rassig geführten Partie schwer, fehlte gegen einen tiefstehenden Gegner im Angriffsdrittel die letzte Präzision. So verpasste Kühn einen Grüll-Pass knapp (9.), scheiterte Grüll an Gdansk-Keeper Kuciak (14.), ehe Burgstallers Distanzschuss zu hoch ausfiel (22.).

Hedl rettet Rapid mit Traum-Parade vor Rückstand

Rapid machte sich das Leben selbst schwer, leistete sich immer wieder Fehler im Aufbauspiel. Einer davon wäre fast bestraft worden: Nach einer Unaufmerksamkeit auf der linken Seite flankte Durmus auf Paixao, der kam völlig frei zum Kopfball – doch Rapid-Keeper Hedl rettete mit einer überragenden Fuß-Abwehr. Glück für Rapid, die rund 1.500 mitgereisten Polen-Fans hatten den Tor-Schrei schon auf den Lippen (27.). Die Wiener hingegen taten sich auch nach einer Trinkpause spielerisch schwer, gefährliche Chancen herauszuspielen. Die logische Folge: Pause, 0:0.

Burgstaller und Kühn lassen zwei Sitzer aus 

Rapid kam unverändert aus der Kabine, die erste Chance gehörte den Gästen: Ein Kopfball von Tobers landete an der Oberlatte (49.). Auf der Gegenseite blieb die Pfeife von Schiedsrichter Masiyev nach einem harten Einsteigen gegen Zimmermann im Strafraum still (54.). Doch es war der Anfang für Rapids stärkste Phase: Die Wiener wurden mit Fortdauer des Spiels immer zweikampfstärker, nahmen das Heft in die Hand. Burgstaller hatte das 1:0 am Fuß, schoss freistehend vor dem Tor drüber – das muss das 1:0 sein (69.). Kurz später tauchte Kühn alleine vor dem Tor auf, bediente Kriwak doch der zögerte zu lange, wurde in letzter Sekunde geblockt (75.).

Es sollte die letzte gefährliche Offensiv-Aktion werden, auch die Rapid-Viertelstunde konnte die Grün-Weißen trotz spielerischer Überlegenheit an diesem Abend nicht mehr retten. Es blieb beim 0:0, Rapid muss um den Aufstieg zittern. Weiter geht es am Sonntag in der Liga daheim gegen Ried, das Rückspiel gegen Gdansk folgt dann kommenden Donnerstag in Polen.
 

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